Gaujugendpreisplatteln, Dirndldrahn und Gruppenwettbewerb

Saaldorf. Sie sind die Zukunft der Trachtenvereine, die Kinder und Jugendlichen. Am vergangenen Sonntag kamen die Dirndl und Buam zusammen, um sich beim jährlichen Gaujugendpreisplatteln, Dirndldrahn und Gruppenplatteln zu messen. Preisrichterobmann Martin Schützinger und Gauvorplattler Tobias Mühlbacher sprachen am Ende von guten Leistungen, besonders die der zehn- bis 14-jährigen. Auch die Teilnehmerzahlen lassen einen positiven Blick in die Zukunft zu: insgesamt 484 Teilnehmer und 14 Gruppen gingen an den Start. Auch die jeweils zwölf Dirndl und Buam, die für das kommende Jahr die Gaujugendgruppe bilden, stehen fest. Sie dürfen den Gauverband I als Aushängeschild für gelungene Nachwuchsarbeit bei vielen schönen Anlässen vertreten.

Bildunterschrift: Sie gehören für ein Jahr der Gaujugendgruppe an

Buam und Gaujugendgruppenleiter - hintere Reihe, von links nach rechts:

Julian Kecht (D´Weikertstoana Weißbach), Georg Eicher (D´Weikertstoana Weißbach), Michael Steininger (D´Heutauer Heutau), Matthias Gehmacher (D´Heutauer Heutau), Luis Willberger (D´Raschenberger Teisendorf), Martin Vordermayer (D`Hochlandler Söllhuben), Felix Neumaier (D´Rauschberger Zell Ruhpolding), Martin Bader (Edelweiß Hammerau-Ainring), Matthias Zenz (D´Stoabergler Palling), Maximilian Morgenstern (VTV Altötting), Tobias König (D´Mühlberger Waging), Paul Kecht (D´Hochstaufner Aufham) Katharina Denk und Elias Wimmer (Leiter Gaujugendgruppe)

Dirndl - vordere Reihe, von links nach rechts:

Julia Spiegelsberger (Surtal Lauter), Julia Aicher (D´Schwarzenberger Neukirchen), Magdalena Dießbacher (D´Falkastoaner Inzell), Marlene Weber (Saalachtaler Bad Reichenhall), Veronika Loy (Edelweiß Endorf), Magdalena Probst (Chiemseer Chieming), Anna-Lena Pecher (Saalachtaler Bad Reichenhall), Magdalena Lindner (Almengrün Riedering), Maximiliane Hannemann (D´Lattenberger Bayerisch Gmain), Katharina Bergener (Immergrün Au bei Aibling), Katharina Lohwieser (Surtal Lauter), Amelie Schützinger (Surtal Lauter)

Wie spannend so ein Jahr sein kann, verdeutlichte die scheidende Gaujugendgruppe mit einem Rückblick bei den Dankesworten an Katharina Denk und Elias Wimmer, ihre Leiter. Losgelassen, schneidig und voller Freude zeigten sie mit ihrem Abschlusstanz auf, wenngleich sich bei so manchem Wehmut breit machte. Denn altersbedingt ist die Teilnahme am Jugendwettbewerb auf das 16. Lebensjahr gedeckelt. Von Spannung bis zum Schluss sprach auch stellvertretender Gauvorstand Alfred Gehmacher bei seinen Grußworten. Er lobte außerdem die tatkräftige Unterstützung aller Helfer und Mitwirkenden, besonders die des G.T.E.V. „D´Raschenberger“ Teisendorf e. V., für die erneute Ausrichtung und bedankte sich abschließend bei Sepp Zollner, der die Leitung der Gaujugendgruppe im Frühjahr übergeben hat.

Volle Konzentration, Aufmerksamkeit und Fachwissen – diese Eigenschaften zeichnen die Preisrichter aus. Sie hatten die Aufgabe, die Leistungen der Kinder und Jugendlichen den Preisrichterrichtlinien entsprechend zu bewerten. So fanden am Ende die begehrten Pokale für die jeweils 20 Besten in den acht nach Alter eingeteilten Gruppen ihre stolzen Besitzer. Beständig und taktgetreu war die musikalische Begleitung, die zu den Plattlern „Heisei, Vöglfanger, Birkenstoana, Vachendorfer, und Wössner“ von den zahlreichen Musikanten und Musikantinnen gespielt wurde. „Mit Walzer“ – also dem anfänglichen Tanz zeichnete bei den Gruppen Dirndl und Buam 4, sowie beim Gruppenwettbewerb den höheren Schwierigkeitsgrad aus. Der Walzer, von den 4 Paaren synchron getanzt, der Plattler bis zum letzten Schlag im Einklang, perfekte Körperhaltung. Der Gruppe „Surtal Lauter“ gelang es, all dies perfekt umzusetzen. Sie gingen bei der Königsdisziplin mit 37,68 Punkten als Sieger hervor. Platz zwei mit 37,40 Punkten erreichte die Gruppe vom G.T.E.V. „D´Alztaler Truchtlaching“. „Rittern“ – also ein erneuter Auftritt, brachte die Sieger um Platz drei hervor. Die Gruppe aus Weißbach, zunächst punktgleich mit Söllhuben, konnte ihre Leistungen erneut auf den Punkt bringen und sicherte sich mit einer Endwertung von 37,36 Punkten Platz drei.

© Inge Erb, Gaupressewartin Gauverband I (Text und Bilder)

Gebiet Nördlicher Chiemgau der Oidn Wiesn: „Schee wars wieder“

Gleich zum Wiesenauftakt am Samstag 19. September machten sich knapp 50 Buam und Dirndl vom Gebiet „Nördlicher Chiemgau“ auf nach München zum Oktoberfest. Bereits auf der Hinfahrt herrschte gute Stimmung, angefacht von den drei Hippikrainern, die nicht auf den Wiesenauftritt warten konnten und, kaum im Bus, Ziach und Bariton hervorholten und zünftig aufspielten.

Leider verzögerte sich die Bühnenfreigabe, dafür gab es genug Gelegenheit das Mittagessen nachzuholen.

Die mit Ungeduld erwartete Bühnenauftritte wurde von den Wiesenbesuchern mit begeistertem Applaus honoriert. Es war aber auch eine Schau, den Dirndl und Buam zu zuschauen. Mühlradl, Sternpolka, Jagerblut und Marschplattlerrunde perfekt, sauber und gschneidig vorgeführt machten die Begeisterung der jungen Leute allenthalben sichtbar. Die Seeoner Goaßlschnalzer, ebenfalls von den Hippikrainer begleitet, machten aus den Auftritten auf den Bühnen im Biergarten und im Zelt „Tradition“ eine wirklich runde Sache.

Am späten Nachmittag war dann noch Gelegenheit auf der Wiesn zum „Strawantzen“.

Gegen 20.00 Uhr, für manchen viel zu früh, fanden sich doch alle wieder am Parkplatz für die Heimfahrt ein. Und wieder sorgten die unermüdlichen Musikanten auf der Fahrt für Kurzweil und ausgelassene Stimmung.

Text: Franz Mauerer

Bilder: Ludwig Linner

Weitere Bilder gibt´s hier:

https://photos.app.goo.gl/ETdNYF5XWvWuTiP28

Die Aktiven des Gebietes Rupertiwinkel zeigten ihr Können beim Gebietspreisplatteln in Otting

Otting.  Beim Gebietspreisplatteln der Aktiven des Gebiet Rupertiwinkel beim Gasthaus Oberwirt in Otting waren es insgesamt knapp 60 Mitwirkende. Die aktiven Buam und Dirndl aus den Trachtenvereinen aus Palling, Neukirchen, Weildorf, Roth-Kirchanschöring, Fridolfing, Schönram, Teisendorf und Waging bewiesen, dass sich die vielen Proben das ganze Jahr über gelohnt haben. Neben dem sportlichen Aspekt ist es auch immer wieder schön zu sehen, wie so ein Preisplatteln den regionalen Zusammenhalt stärkt und die Leute aus den Gebietsvereinen wieder näher zusammenbringt, so auch der Gedanke des neuen Gebietsvertreters Franz Schweiger.

Am Schluss wurden alle Teilnehmer mit einem Preis der Firma Schnitzer belohnt, natürlich unter Berücksichtigung der minderjährigen Teilnehmer, die einen anderen Sachpreis erhalten haben.

Unter den Augen der PreisrichterMartin Probst aus Chieming, Jakob Steiner aus Lauter, Hubert Siglbauer aus Waging, Hans Hogger aus Teisendorf, Adi Köberle aus Fridolfing, Franz Edfelder aus Anger und Anton Mayer aus Seebruck wurden jeweils die ersten drei Plätze folgendermaßen belegt:

Aktive Dirndl:

  1. Lena Aicher aus Neukirchen
  2. Regina Zenz aus Palling
  3. Lisa Gastager aus Neukirchen

Aktive Buam I:

  1. Lukas Hiendl aus Waging
  2. Korbinian Hiendl aus Waging
  3. Seppi Klinger aus Teisendorf

Aktive Buam II:

  1. Stefan Hausmann aus Teisendorf
  2. Quirin Hoferer aus Neukirchen
  3. Georg Wolferstetter aus Palling

Altersklasse Buam:

  1. Andreas Heindl aus Waging
  2. Matthias Siglbauer aus Waging
  3. Hanse Gastager aus Palling

Bei den Gruppen gewann die Gruppe aus Waging vor den beiden Gruppen aus Palling und der Gruppe aus Teisendorf und Roth-Kirchanschöring.

Fotos: Helena Poller

Bericht: Veronika Maier

Gaujugendpreisplatteln, Dirndldrahn und Gruppenplatteln incl. Startliste

Saaldorf-Surheim. Fester Termin bei den Kindern und Jugendlichen in den Trachtenvereinen des Gautrachtenverbandes I ist der erste Sonntag nach den Sommerferien. Am Sonntag, den 20. September ist es wieder soweit: unterteilt in die jeweiligen Altersgruppen messen sich die Dirndl, Buam und die Jugendgruppen beim alljährlichen Wettkampf.  Pünktlich ab 9:00 wird zeitgleich auf zwei Bühnen, die in der Mehrzweckhalle an der Stalberstraße aufgebaut werden, geplattelt und getanzt. Den krönenden Abschluss der Leistungsvergleiche bildet die Königsdisziplin: die Gruppenwertung. Jeweils vier Paare vertreten ihren Verein, wenn es darum geht, synchron gemeinsam zu punkten. Spannend wird es bei der abschließenden Preisverteilung, wenn die begehrten Pokale für die 20 Besten ihren künftigen Besitzer finden. Wer wird es in die Gaujugendgruppe schaffen? Auch diese Frage wird bei der Siegerehrung beantwortet. Die jeweils besten 12 Dirndl und Buam der Gruppe IV werden besonders im Rampenlicht stehen. Denn sie werden den Gauverband I mit ihren Auftritten vertreten und dabei zeigen, dass Platteln und Drahn bei den 15 bis 16-jährigen als Aushängeschild Zukunft hat.

© Monika Loferer und Inge Erb, Gaupressewartinnen

Gebietspreisplatteln im Gebiet Bad Reichenhall am 22.08.2026

Großveranstaltung in Marzoll – 156 Dirndl und Buam starten beim Preisplattln im Reichenhall

Das Gebietspreisplattln ist eine Großveranstaltung, die jedes Jahr einen Höhepunkt im Trachtenjahr darstellt. Bereits im Jahr 1974 wurde der Wettbewerb ins Leben gerufen. Im Kinder- und Jugendbereich waren es 156 Dirndl und Buam sowie vier Gruppen aus dem Gebiet Reichenhall, die es am vergangenen Samstag wissen wollten und sich getraut haben, vor großem Publikum ihr Können im Tanzen, Drahn und Plattln zu zeigen. Die Trachtenvereine Anger-Höglwörth, Hochstaufner Aufham, Staufenecker Piding, Grenzler Marzoll, Alt-Reichenhall, Saalachthaler Bad Reichenhall, Lattenberger Bayerisch Gmain, Kranzlstoana Karlstein, Reiter Almer Jettenberg, Weikertstoana Weißbach und als einziger nichtbayerischer Verein, die Saalachtaler Unken gehören zum Verbund. Die „Grenzler Marzoll“ übernahmen heuer im Rahmen der Bierzeltwoche die Ausrichtung der Großveranstaltung, die Fäden der Organisation liefen bei Gebietsvertreter Max Danzl zusammen.

Danzl freute sich in seiner Begrüßung über die rege Teilnahme und bedankte sich bei den Sponsoren für die großzügige Unterstützung. Dass die „Finanzspritzen“ gut angelegt sind, das wurde in den folgenden Stunden deutlich. Junge Menschen in fescher Tracht, faires Applaudieren bei gelungenen Auftritten, das Mitfiebern wenn ein Vereins- oder Familienmitglied an die Reihe kam aber auch ein trostreiches Wort und eine herzliche Umarmung, wenn der Auftritt nicht ganz so geglückt ist. Neben der Verbundenheit zur Tradition waren es auch soziale Komponenten, die die große Trachtenfamilie an den Tag gelegt hat. Trachtenfamilie ist in diesem Fall eine passende Beschreibung, denn Eltern, Großeltern und viele der Trachtensache verbundene Interessenten drückten den jeweiligen Akteuren die Daumen und sorgten für „Wettbewerbsstimmung“ im Marzoller Zelt. Die Dirndl und Buam hatten in den vergangenen Wochen mit viel Ehrgeiz auf das Preisplattln hingearbeitet. Da gab es zahlreiche Extra-Proben und manchmal fiel trotz sommerlicher schweißtreibender Temperaturen auch der Schwimmbadbesuch kürzer aus, wenn die jeweiligen Jugendleiter eine Probe angesagt hatten.  Über mehr als vier Stunden zog sich das Preisplattln der Kinder und Jugendlichen hin. Unermüdlich spielten dazu Hermann Fellner und Johannes Ammerer auf der Harmonika auf. Die Auftritte wurden begutachtet vom Preisrichtergremium.  Hans Hogger (Teisendorf), Herbert Stehhuber (Lauter), Christian Greisberger (Lauter), Anton Hogger (Ruhpolding), Johanna Lindner (Riedering), Andi Galler (Feldkirchen), Toni Mayer (Seebruck) beurteilten die einzelnen Darbietungen mit Argusaugen und vergaben die Punkte. Bewertet wurden beispielsweise Takt und Rhythmus, die Sauberkeit der Schläge beim Plattln, die Haltung aber auch der Gesamteindruck der Tracht. Die Spannung war nahezu auf dem Siedepunkt, als Max Danzl mit der Siegerehrung begann. Gemeinsam mit Schirmherrn und Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung, dem ersten Vorstand der Grenzler Marzoll, Georg Nitzinger junior und Festleiter Frank Jung übergab er die Preise. Hutabzeichen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Pokale für die ersten Drei jeder Gruppe waren der Lohn der Mühe. Den Wanderpokal für die höchste Punktzahl des Tages holte sich. Annalena Pecher (Saalachthaler Bad Reichenhall) mit 38,48 Punkten. Für die Auswertung war federführend Markus Rauch zuständig, unterstützt von Dirndln aus Bayerisch Gmain. Als der vierstündige Wettbewerb und die anschließende Preisverteilung abgewickelt waren, hieß es „Bühne frei“ für die aktiven Dirndl und Buam.

59 aktive Dirndl und Buam beim Preisplattln – Anger holt den Gruppenpreis

Ein langer Tag war es einmal mehr für das Organisatoren- und Helferteam, das Gebietspreisplattln über die Bühne zu bringen, dass heuer im Rahmen der Marzoller Festwoche stattgefunden hat. Wie bereits berichtet waren zunächst die Kinder und Jugendlichen aus den elf Vereinen des Gebiets Reichenhall gefragt, ihr Können im Plattln und Tanzen zu zeigen. Nach der Preisverteilung für den Nachwuchs ging es gleich „Schlag auf Schlag“ weiter mit den Aktiven. Die Dirndl hatten noch die Möglichkeit zum „Eindrahn“ um das richtige Gespür für die Bühnenbretter zu bekommen, bevor es dann Ernst wurde. Die Anspannung war manchem aus den Teilnehmerreihen förmlich ins Gesicht geschrieben, denn vor sachkundigem Publikum und strengen Preisrichteraugen will schließlich jeder Buam und jedes Dirndl einen guten Auftritt hinlegen. Wobei für manche auch der „olympische Gedanke“ zählte, Hauptsache mit dabei sein und Leidenschaft für den Erhalt von Tracht und Brauchtum zeigen, auch wenn es nicht für einen „Stockerlplatz“ reicht. Ein wenig fachsimpeln, der Austausch mit Gleichgesinnten oder das Gespräch über den Verlauf des Auftritts, das gehört bei solchen Veranstaltungen mit dazu. Den ganzen Nachmittag über spielte die Grenzler Musi gemeinsam mit weiteren musikalischen Freunden auf während sich an den Tischen die nächsten Starter bereit machten und das kritische Fachpublikum das Plattln, Tanzen und Drahn genau beobachtete. Die Punkte wurden von den sieben Preisrichtern vergeben. Am Bühnenrand saßen Franziska Glück (Allmannsau Lengmoos), Markus Galler (Feldkirchen), Albert Helminger (Lauter), Andrea Herbst (Unken), Martin Schützinger (Traunstein), Sepp Furtner (Griesstätt), Markus Gromes (Schönram). Gebietsvertreter Max Danzl übernahm gemeinsam mit den beiden Marzoller Trachtenvorständen Georg Nitzinger junior und Frank Jung die Preisverteilung. Mit einem herzlichen Handschlag wurden die Preise an die einzelnen Teilnehmer überreicht, denn ein Hutabzeichen ab es für alle. Den Gruppenpreis holten sich die vier Paare aus dem Verein Anger-Höglwörth.

Bericht von: Maria Horn

Gaujugendpreisplatteln 2026 – Anmeldeliste – Anmeldeschluss: 23. August 2026

Ab sofort werden die Anmeldungen für das Gaujugendpreisplatteln am Sonntag 20. September 2026 – Beginn: 9:00 angenommen.

Das Sachgebiet um die Vorplattler bittet um Anmeldung bis spätestens 23. August und weißt zusätzlich darauf hin, dass keine Nachmeldungen möglich sind.

Neu ist die Verwendung einer Exel-Tabelle – bitte dazu das Feld „Herunterladen“ anklicken.

Der Einfachheit halber ist keine Unterschrift nötig; die namentliche Benennung des Jugendleiters ist ausreichend.

Nach dem vollständigen Ausfüllen bitte zurücksenden an: anmeldung@gauverband1.de

Bitte beachten: Die Anmeldung ist nur gültig, wenn auch die Startgebühr innerhalb der Anmeldefrist überwiesen wurde.

Bei Rückfragen bitte gerne an die Vorplattler wenden. Die Kontaktdaten → „Vorstandschaft und Ausschuss“

Wir wünschen eine erfolgreiche Probenarbeit

Gaupreisplatteln 2026 in Hörpolding - Bericht, Bilder und Ergebnisliste

Diese Buam gehören ab sofort für zwei Jahre der Gaugruppe an:

vordere Reihe, von links nach rechts:

Christian Trenker (Auerbergler Altenmarkt/Alz), Seppi Klinger (D`Raschenberger Teisendorf), Anton Hundmayer (D´Heutauer Heutau), Michi Mayer (Siegsdorf), Zeiser Felix (Trauntal Traunstein), Felix Lachenwitzer (Auerbergler Altenmarkt/Alz), Michael Hausmann (D`Raschenberger Teisendorf), Christina Utzmeier (1. Dirndlvertreterin)

hintere Reihe, von links nach rechts:

Martin Schützinger (Preisrichterobmann), Lena Aicher, (2. Dirndlvertreterin), Anton Pletschacher (D´Alztaler Truchtlaching), Andreas Niederbuchner (Nußdorf), Andreas Hunglinger (Nußdorf), Dobner Kilian (Almrausch Wasserburg/Inn), Florian Burghartswieser (Surtal Lauter), Andreas Mader (D´Heutauer Heutau), Simon Mühlbacher (Surtal Lauter), Tobias Mühlbacher (Surtal Lauter), Korbinian Wühr (Auerberger Altenmarkt/Alz), Anton Mayer (stellvertretender Preisrichterobmann)

Hörpolding. Spannung, beste Stimmung unter den Plattlern und Gästen prägten das Gaupreisplatteln 2026 des Gauverbandes I im voll besetzten Festzelt des örtlichen Burschenvereins. Nach einem leistungsstarken ersten Durchgang brachte der Finaldurchgang der fünfzehn Besten der Gruppen Buam I und II die Sieger hervor. Beeindruckend die grandiose Leistung von Korbinian Wühr in der Gruppe Aktive Buam II. Ihm gelang es, sechsmal in Folge die Tageshöchstwertung zu erreichen. Er darf die Trophäe, den Wanderpokal, für immer behalten. „Das gab es noch nie im Gauverband I“, so Preisrichterobmann Martin Schützinger bei der abschließenden Siegerehrung.

Von einem anspruchsvollen Wettbewerb mit Plattler-Leistungen auf hohem Niveau sprach Gauvorplattler Tobias Mühlbacher. Er verwies dabei besonders auf die Leistungen in der Gruppe Buam I der Geburtsjahrgänge 2009 bis 2003, also derer Plattler, die gestärkt vom Gaujugendpreisplatteln kommend in die nächste Altersgruppe wechselten. Zu verdanken sind diese Leistungen dem Einsatz der Vereine, die in ihren Plattlerproben Wissen und Können um Platteln, Drahn und Tanzen erhalten und weitergeben. Mit prüfendem Auge verfolgten die jeweils 7 Preisrichter die Leistungen, um diese am Ende nach dem geltenden Regelwerk zu bewerten. Für zweimal spontanen Applaus sorgten die Worte von Gauvorstand Michi Hauser, der von einer Herzensangelegenheit für ihn persönlich sprach. „Ich freue mich und bin stolz, Gauvorstand zu sein und danke allen Dirndln und Buam für das fleißige Proben, die gezeigten Spitzenleistungen und das schöne Miteinander hier in Hörpolding“, so Hauser weiter.

Doppelte Freude beim G.T.E.V. „Auerbergler“ Altenmarkt/Alz

Felix Lachenwitzer, ebenso wie Korbinian Wühr Mitglied bei den Altenmarkter Trachtlern, machte mit seinem Sieg in der Gruppe Aktive Buam I das Siegerduo komplett. Sie beide gehören ab sofort neben vierzehn weiteren Buam für zwei Jahre der Gaugruppe an. Denn alle zwei Jahre sind in Abwechslung mit den Dirndln und dem Gruppenwettbewerb die Buam an der Reihe.

De Goaß ist hoaß®

Möglich machten das Gaupreisplatteln mit bester Zeltatmosphäre der Burschenverein Hörpolding und die ausrichtenden Vereine, der G.T.E.V. „Auerbergler“ Altenmarkt/Alz und der G.T.E.V. „D`Alztaler“ Truchtlaching. Natürlich durfte die „Goaß“ als gerne gesehener Gast nicht fehlen. Sie mischte sich abschließend unter die Sieger auf der Bühne.

An dieser Stelle auch ein herzlicher Dank an die Schloßbrauerei Stein, die unsere Gaugruppe zu einer exklusiven Brauereiführung mit anschließendem Umtrunk eingeladen hat.

© Inge Erb, Gaupressewartin Gauverband I

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Gautag: Besondere Ehrung, Ernennung zum Gauehrenmitglied und Verabschiedung ausgeschiedener Gauausschuss-Mitglieder

Rosenheim. Der Gautag im Herzen von Rosenheim bot den passenden Rahmen, um uns bei den ausscheidenden Gauausschuss-Mitgliedern für ihre Verdienste zu bedanken. Gemeinsam blicken wir auf viele schöne, unvergessliche Momente zurück. Während der Gauversammlung durften die Delegierten aus den angeschlossenen Mitgliedsvereinen Zeitzeugen der Worte der Laudatoren werden. Alle Ausscheidenden erhielten das große Gauzeichen und Erinnerungsgaben.

Hans Schaberl, Gebietsvertreter von 2007 bis 2026 wird Gauehrenmitglied

„I bin scho do“ diese Worte von Hans Schaberl bleiben 1. Gauvorstand Michi Hauser ganz besonders in Erinnerung; wohl deshalb wurden diese auch die Einleitung der Laudatio. Da zu sein für die Belange des Gauverbandes, der Vereine und die Trachtensache – die Stärken von Hans Schaberl, so Hauser weiter. Er erinnerte auch an seine leidenschaftlichen Fürsprachen, in denen er stets betonte: “reden muss man miteinander, reden bringt die Leute zusammen“, Plädoyers, die fehlen werden im Gauausschuss, so Hauser weiterführend. Weder Krankheit noch sein Amt als 1. Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen-Westerham hielten Schaberl davon ab, das Amt des Gebietsvertreters pflichtbewusst auszuführen und dabei immer hinter dem Gauverband zu stehen. Zustimmung und Applaus, vor allem von den Mitgliedern des Gebietes Mangfall, die sich respektvoll von ihren Plätzen erhoben, gab es zum Abschluss, als Hauser als eine der Stärken Schaberls die Ehrungen für langjährige Vereinsmitglieder erwähnte. Dank gab es auch für Elisabeth Schaberl. Als Ehefrau von Hans begleitete sie ihn bei vielen Anlässen und sorgte bei so mancher Gauausschuss-Sitzung für eine gute Brotzeit.

Gerhard Maier, 25 Jahre Standartenträger bei der Trachtenwallfahrt

Mit großer Sorgfalt geprägt von Pflichtbewusstsein und mit Stolz hat Gerhard Maier nun schon 25 Jahre in Folge unsere Gaustandarte von Siegsdorf aus auf den Egger Berg zur Mutter Gottes nach Maria Eck anlässlich unserer jährlichen Trachtenwallfahrt getragen. Selbst in den Corona-Jahren war die Standarte anwesend, als still und mit nur wenigen Zeitzeugen der Gottesdienst gefeiert wurde. Der Fahnenschrank, in dem die beiden Gaustandarten, Bänder und die Geschmeide wohl behütet aufbewahrt werden, wurde von ihm ausgestattet. Auch seiner Frau Margit wurde gedankt; sie erhielt einen Blumenstrauß.

Florian Niedermaier, stellvertretender Gauvorstand von 2021 bis 2026

„Es ist eine große Leistung, in jungen Jahren das Amt eines Gauvorstandes zu übernehmen“, so 1. Gauvorstand Michi Hauser, der den Weitblick für den kompletten Gauverband durch Niedermaier hervorhob. Es sei dem Flori leichtgefallen, die Denkweise über uns alle zu spannen, mit Sachverstand und den Erfahrungen als Vorstand beim Trachtenverein Riedering zu versehen. Bewiesen habe sich Niedermaier auch mit tragfähigen, geschätzten Meinungen, selbst bei schwierigen Fragen. Als fleißige Person, mit jugendlichem Schwung sei er nicht nur bei uns Trachtlern gefragt. „Flori“, nicht nur guter Kollege, sondern auch Freund, kann sein Amt leider nicht mehr ausführen. Ein „Vergelt´s Gott“ für seine und die Unterstützung seiner Frau auch an dieser Stelle.

Elisabeth Babinger, stellvertretende Gaujugendvertreterin 2023 bis 2026

„Kinder und Jugendliche sind oft wie ein Sack voll Flöhe, da braucht es Nerven wie Drahtseile“ mit diesen Worten leitete stellvertretender Gauvorstand Hans März die Lobesworte auf „Lisi“ ein. Dabei erwähnte er auch die organisatorischen Aufgaben im Sachgebiet der Gaujugend, betonte die Wichtigkeit, unseren Nachwuchs – die Kinder – als Basis für unseren Fortbestand gut organisiert aufgehoben zu wissen. Kinder, Jugendliche, die dazugehörigen Jugendleiter und Vorstände in den Vereinen für ihre Arbeit zu begeistern und einzufangen; alles Aufgaben, die Elisabeth Babinger mit Bravour meisterte, so März weiter. Mit Ausdauer und Durchsetzungsvermögen habe sie sich um die Bearbeitung und die Einforderung des Jugenderhebungsbogens gekümmert. Doch Nachdruck und ihr unverwechselbares Lächeln haben sie erfolgreich ans Ziel geführt.Für ihre Arbeit und die Unterstützung durch ihren Mann Robert ein herzlicher Dank.

Werner Gromes, Betreuer des Werbestandes von 2021 bis 2026

Bei Versammlungen, Gründungsfesten, Gaufesten, Ausstellungen und vielem mehr, der Werbestand unseres Gauverbandes ist stets gut vertreten und permanent gut bestückt. Dass dies nicht selbstverständlich ist, brachte stellvertretender Gauvorstand Hans März in der Laudatio für Werner Gromes auf den Punkt. Er hob dabei die Verfügbarkeit aller Artikel und die Verlässlichkeit von Gromes hervor. Viele Kilometer sei er gefahren, stets habe man sich auf ihn blind und ohne viel reden verlassen können. Als Dank und Anerkennung erhielt er eine Urkunde und seine Frau für Rückhalt und Unterstützung einen Blumenstrauß überreicht.

Rupert Rothmayer, Kassenrevisor von 2011 bis 2026

„Wenn´s ums Geld geht, da hört die Freundschaft auf, so sagt man. Dass das nicht so sein muss, hat uns Rupert Rothmayer vorgemacht“ – so die einleitenden Worte von stellvertretendem Gauvorstand Hans März bei der Verabschiedung Rothmayers. Er beschrieb ihn als geradlinigen Zeitgenossen, der seine Meinung im positiven Sinn vertritt, der es nicht scheut, vor der Gauversammlung an das Mikrofon zu gehen und gut überlegte und durchaus konstruktive Anregungen vorzubringt. Als Revisor habe er seinen berechtigten Platz gefunden, so März weiter. Die jährliche Prüfung der Gaukassen ist eine anspruchsvolle Arbeit und bedarf den Überblick zu behalten, was Rothmayer stets gelang. Auch ihm wurde als Dank eine Urkunde überreicht.

Hans Hogger, Gebietsvertreter im Gebiet Rupertiwinkel von 2014 bis 2026

Er bringt es mit wenigen, sehr klaren Worten auf den Punkt: Hans Hogger, dem Laudator Alfred Gehmacher (stellvertretender Gauvorstand) nach 12 Jahren im Amt des Gebietsvertreters im Gebiet Rupertiwinkel dankte. Von 2014 bis zum Frühjahr 2026 habe er sich vorbildlich um die Vereine im Gebiet gekümmert und deren Anliegen in den Gauausschuss eingebracht. Hogger hatte klare Vorstellungen, was Tracht und Gauverband ausmacht und war immer da, wenn Arbeiten anstanden oder Veranstaltungen von Vereinen und Verbänden besucht werden mussten, so Gehmacher weiter. Ein Markenzeichen „seines“ Gebietes wurden die Aktivitäten übers Jahr, die außerhalb der Gauveranstaltungen gepflegt und von Hogger organisiert wurden. Das Gaufest 2023 in Teisendorf, bei dem Hans Hogger die Aufgabe des Festleiters übernahm, und seine Tätigkeit als Preisrichter bei vielen Preisplatteln, Gaujugend- und Gaupreisplatteln sind weitere Beispiele seiner Schaffenskraft. Elisabeth Hogger, die ihrem Ehemann stets den Rücken freihielt, erhielt als Dank einen Blumenstrauß.

Tamara Stocker (geb. McCuish), 1. Dirndlvertreterin 2017 bis 2023 und Leiterin der Gaujugendgruppe von 2023 – 2026

„Gauverband I – damit bringt man nicht nur unverfälschtes Brauchtum und saubere Trachten, sondern auch Platteln, Drehen und Tanzen lernen mit viel Freude, Ehrgeiz und Präzision in Verbindung. Es ist eine Freude, wenn man den schneidigen Dirndln und Buam dabei zuschauen kann. In Perfektion zeigen das immer wieder unsere Gaujugend- und Gaugruppe“, so die einleitenden Worte Gehmachers, bei der Verlesung der Laudatio für Tamara Stocker. Tamara war eine feste Größe und stellte sich für weitere Verbandarbeit zur Verfügung, so Gehmacher weiter. Jugendarbeit, die Freude aber auch Herausforderungen für die Leitung von Jugendgruppen mit sich bringt, habe sie mit ihrer freundlichen, bestimmten Art mit Bravour gemeistert. Dabei ist es ihr gelungen, eine hervorragende Beziehung zu den Mitgliedern der Gruppen aufzubauen, war Ansprechpartnerin in allen Lebenssituationen ungeachtet von Freud oder Leid. Gehmacher erinnerte an die Weihe unserer neuen Standarte beim Gaufest 2024 in Westerham, bei der Tamara das Amt der Fahnenbraut übernahm. Zustimmung in Form von reichlich Applaus kam aus den Reihen der Versammlung, als Gehmacher von höchstem Respekt für die trachtlerische Lebensleistung sprach und sich für die großartige Unterstützung unseres Verbandes über die vielen Jahren hinweg bedankte.

Sepp Zollner, stellvertretender Gauvorplattler von 2012 bis 2017, Gauvorplattler von 2017 bis 2021, Leiter Gaujugendgruppe 2021 - 2026

„Das Wichtigste bei einem Vorplattler ist nicht, dass er alle Preisplatteln gewinnt, sondern es versteht, eine Gruppe zu motivieren und ein Gemeinsamkeitsgefühl erzeugt, um das Miteinander zu pflegen“.  Mit diesen Worten Zollners, die kürzlich bei einem Gespräch zum Thema Vorplattler und Leiter Gaujugend Inhalt waren, stimmte stellvertretender Gauvorstand Alfred Gehmacher die Versammlung auf die Verabschiedung Zollners ein. Sepp Zollner habe diesen -  seinen Leitzsatz - auf das Beste gelebt. Unter seiner Führung sei immer eine harmonische und hochmotivierte Gruppe entstanden, er habe für die Jugend stets die passenden Worte gefunden und galt durch klare Ansagen für alle als Vorbild. Vorausschauend zeigte sich Gehmacher zuversichtlich, dass Sepp der Trachtensache treu bleibt und bekundete die Hoffnung, dass sich Zollner in einer neuen Funktion einbringe. Mit höchstem Respekt für seine trachtlerische Lebensleistung, die großartige Unterstützung des Gauverbandes, hieß es auch für Sepp Zollner: ein aufrichtiges „Vergelt´s Gott“ für Deine Arbeit, Deinen Einsatz.

(c) Inge Erb, Gaupressewartin Gauverband I

Gemeinschaft in ihrer schönsten Form

Gauverband I feiert fröhlichen Gautag in seiner Gründerstadt

Rosenheim. Oberbürgermeister Abuzar Erdogan begrüßte als Schirmherr des Gautages die Trachtler und Zuschauer in „Rosenheims Wohnzimmer“, auf dem Max-Josefs-Platz. Er verglich die liebgewonnenen Menschen in einem Wohnzimmer mit dem Zusammenkommen des Gauverbandes in seiner Gründerstadt und spannte den Bogen mit der Feststellung: „die Trachtler und ich als Oberbürgermeister, wir alle arbeiten für die gemeinsame Heimat“.

Während in der AuerBräu Festhalle zeitgleich die Delegiertenversammlung des Gauverbandes stattfand, präsentierten sich Kinder, Jugendliche und Aktive des Gauverbandes I am Max-Josefs-Platz. Abwechslungsreiche Auftritte, ein begeistertes Publikum und am Ende ein fulminanter Gemeinschaftsauftritt ergaben ein überwältigendes Bild. So bunt wie die verschiedenen Trachten waren auch die Darbietungen. Plattler, Mühlradl, Auftanz und vieles mehr gab es zu bestaunen.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner: „Ihr Trachtler seid heute die Hauptattraktion“

Improvisationstalent bewiesen Verantwortliche und Teilnehmer, als spontan der krönende Abschluss, der Gemeinschaftsauftritt, dem nahenden Gewitterschauer angepasst und vorgezogen werden musste. Am Ende wurde genau dieser Gemeinschaftsauftritt ein zweites Mal zum Besten gegeben, damit sich alle jungen Trachtler vor „ihrer“ Schirmherrin der neuen Standarte des Verbandes gebührend präsentieren konnten. Trotz ihres straffen Terminplanes ließ es sich Ilse Aigner nicht nehmen, sich spontan unter die Hauptakteure des Tages, die Trachtlerjugend, zu mischen.

Ihr schafft es nicht…

Wette verloren! So das vermeintlich traurige Fazit, stand doch zu Beginn der Planungen um den Gautag die Herausforderung durch Ilse Aigner: der Gauverband I schaffe es nicht, sich mit 1000 Nachwuchstrachtlern gemeinsam tanzend und plattelnd auf dem Max-Josefs-Platz zu präsentieren. Bayerns Landtagspräsidentin ging zwar als Siegerin hervor. Mitgerissen von den Eindrücken des Tages, gehen die Trachtler aber als moralischer Sieger um den Wetteinsatz hervor, so der Tenor von Ilse Aigner und 1. Gauvorstand Michi Hauser. Zwei riesengroße Kreise tanzender junger Trachtler, die den Max-Josefs-Platz ausfüllten, eine perfekte Moderation von Gaumusikwart Markus Gromes und jubelnde Zuschauer: Bilder und Eindrücke unvergesslicher Art.

Riesengroßes Interesse an Trachtler-Videos

Miteinander und Füreinander – das Motto um den Gautag fand mit der Siegerehrung um die besten Beiträge beim vorausgegangenen Instagram-Beitragswettbewerb einen weiteren Höhepunkt. Knapp 1,2 Millionen Aufrufe zählten die zehn veröffentlichten Beiträge, die allesamt die gestellte Aufgabe „zeigt in einem kurzen Video, was die Trachtensache so besonders macht“ mit Bravur gemeistert hatten. Klarer Sieger dabei: das Video aus Peterskirchen, gefolgt von denen aus Endorf und Westerham. Die Siegervereine erhielten jeweils einen Geldpreis, mit dem ein anonymer Spender ihre Kreativität gebührend belohnte. Die Verantwortlichen im Verband sind sich einig: im Bereich der sozialen Medien hätte es keine bessere Darstellung um die Trachtensache geben können.

Fahnenzug und Totengedenken

Angeführt von der Musikkapelle Bad Endorf ging es unter Begleitung der Gaustandarte, gefolgt von den Vereinsfahnen einiger Mitgliedsvereine des Gauverbandes I und derer der beiden weiteren Trachtenvereine der Stadt Rosenheim (Alt Rosenheim und Innviertler Rosenheim) vom Max-Josefs-Platz aus zum Mahnmal des Friedens. Der gebürtige Rosenheimer, Domkapitular Monsignore Thomas Schlichting, zelebrierte dort das würdevolle Gedenken. Stellvertretend für alle verstorbenen Trachtlerinnen und Trachtler wurden von 1. Gauvorstand Michi Hauser die Namen der letztverstorbenen Mitglieder der drei Stadtvereine und die der verstorbenen Gauvorstände unseres Verbandes vorgetragen.

Ein Festabend für alle

Den Auftakt bildete ein lautstarker Gemeinschaftsplattler, gefolgt von Brauchtumstänzen. Mit dem Jubiläumstanz der Gaugruppe des Gauverbandes zu Ehren von Ilse Aigner wurde die Wetteinlösung bestätigt. Die Landtagspräsidentin zeigte sich dankbar für dieses große Geschenk und betonte: „heute ist ein echter Festtag für mich als stolze Trachtlerin“. Wie sehr die große Gemeinschaft der Rosenheimer Trachtenvereine gelebt wird, zeigte die Rosenheimer Trachtenjugend im Verbund der drei Stadtvereine bei der gemeinsamen Kreuzpolka auf. Die Ziachmusi von Stamm I, die Außergebirg Musikanten und die Musikkapelle Bad Endorf gaben musikalisch beim Festabend den Ton an. Die Gaugruppe des Paten der neuen Gaustandarte, des Bayerischen Inngautrachtenverbandes, beteiligte sich ebenso wie die Gebietsgruppe des Gebietes Simssee und die Gaujugendgruppe, beide aus den Kreisen des Gastgebers. Mit ihrem Festtanz sorgte die Aktivengruppe der D’Jenbachtaler Bad Feilnbach für den krönenden Abschluss des Festabends, der in seiner Gesamtheit Bayerns Trachtenkultur von ihrer schönsten Seite zeigte.

© Sachgebiet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

hier geht´s zu den Bildern Max-Josefs-Platz:

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    Monika Loferer und Inge Erb

Delegierte des Gauverbandes I kamen in Rosenheim zusammen

„Zukunft Ehrenamt“ – so nennt sich der regionale Arbeitskreis, in dem 1. Gauvorstand Michi Hauser angehört. Mitgliedergewinnung und Vorstandschaftsnachfolge waren kürzlich das Thema, so Hauser, der sich gemeinsam mit weiteren Organisationen und Vereinen der Thematik angenommen hat. Begleitet wurde er von Gauehrenmitglied Herbert Galler, der sich außerdem beim Projekt „Trachtler vereint“ bei Handlungs- und Redebedarf zur Hilfestellung anbietet. Hauser bot den über 300 Delegierten an, sich bei ihm und/oder Galler zu melden, um die Angebote in Anspruch zu nehmen. „Die vielen Gespräche in der Lokalpolitik zeigen ihre positive Wirkung“, so Hauser weiter, denn die Zahl der Security-Personen bei Festen könne im Vergleich zu den letzten Jahren wesentlich reduziert werden. Er bittet um Mitteilung, sollten Hürden mit Verwaltungen auftreten, um daraus resultierend für die Zukunft entsprechend reagieren zu können. Es habe sich eine entsetzliche Angst in den Köpfen vieler, die ein Gau- bzw. Vereinsfest feiern wollen eingeschlichen. Um dieser Angst entgegenzuwirken möchte er in den Gebieten Treffen veranstalten, bei denen alle interessierten Vereinsmitglieder, die Vertreter des Festleiterstammtisches und der Politik zusammenkommen um darüber zu diskutieren. Denn es gelte, den Schwierigkeiten im Ehrenamt entgegenzuwirken und den Aufschwung in den Vereinen voran zu treiben. Er lobte die Durchführung der bisherigen Veranstaltungen in den Vereinen, Fest- und Heimatabende sowie Trachtenfeste, bei denen sich die Vereine von ihrer besten Seite zeigten und ein gutes Zeugnis für die Trachtensache abgaben. Übereinkunft bestand bei der Überarbeitung der Gaufestvereinbarung; die Änderungsvorschläge wurden von der Versammlung angenommen. Weitere Termine sind: das Gaupreisplatteln am 26. Juli im Festzelt in Hörpolding organisiert von den Trachtenvereinen Altenmarkt und Truchtlaching, das Gaujugendpreisplatteln in Saaldorf am 20. September und die Gauherbstversammlung am 23. Oktober in Prutting. Die Einladungen zur „Brauchtumsbäckerei“ am 10. und 11. Oktober werden zeitnah verschickt, so Sachgebietsleiterin Marianne Heidenthaler, die außerdem ab dem kommenden August eine Fotoaktion zum „Foto des Monats“ ankündigte, um die Siegerbilder ab 2028 zu veröffentlichen. Einstimmig bestätigt wurde die Wahl von Alois Huber zum Gebietsvertreter im Gebiet Mangfall. Er ist seit 25 Jahren Fahnenbegleiter, Aushilfsfähnrich und seit 2011 stellvertretender Kassier beim G.T.E.V. „D´Jenbachtaler“ Feilnbach, so Huber bei seiner Vorstellung.

Die Gespräche, für die Folgejahre Gaufeste in gewohnter Form auszurichten, vor allem den Veranstaltern die Angst davor zu nehmen, werden unaufhörlich weitergeführt, so Gauvorstand Hauser. Weiter berichtet er, dass sich für 2028 ein möglicher Ausrichter bemüht. Da noch Klärungsbedarf besteht, wurde vereinbart, dass der mögliche Bewerber die offizielle Bewerbung auf die Gauherbstversammlung in Prutting verlegt. „Als sich hier in Rosenheim beim Centralfest des Jahres 1890 die Trachtenvereine erstmals zu einem Gauverband zusammenschlossen, entstand weit mehr als eine neue Organisationsform. Es war der Beginn einer Bewegung, die sich dem Erhalt unserer Trachten, unserer Mundart und unserer gelebten Heimatkultur verschrieb. Dass Rosenheim heute als eine Wiege der bayerischen Trachtenbewegung gilt, gründet auf diesem historischen Ereignis, dessen Wirkung bis in unsere Zeit spürbar ist“ so Rosenheims Oberbürgermeister und Schirmherr Abuzar Erdogan einleitend bei seinen Begrüßungsworten. Er unterstrich das Motto – dem Tag der Gemeinschaft - des „Gautages“ und hob das besondere Miteinander aller Generationen getragen von gegenseitigem Respekt hervor. Voller Freude verwies er auf die Auftritte der Kinder, Jugendlichen und Aktiven auf dem Max-Josefs-Platz und dem bevorstehenden Gauheimatabend mit vorausgehendem Fahnenzug zum Mahnmal des Friedens mit Totenehrung.

Mit dem Wunsch auf einen harmonischen Verlauf, unvergesslichen Begegnungen und vielen Augenblicken echter bayerischer Lebensfreude beschloss und lag er abschließend goldrichtig. Dazu mehr in den nachfolgenden Berichten. © Inge Erb, Gaupressewartin