Platteln, Drahn und Tanzen auf höchstem Niveau

Beim Gauoffenen Wettbewerb trafen sich die Besten

Anger. Es war letztmalig im Jahr 2017, als die besten Dirndl, Buam und Gruppen aus dem Gauverband I und dem Chiemgau-Alpenverband zusammengekommen waren, um ihre Leistungen bei einem Gauoffenen Wettbewerb zu messen. Dies brachte Martin Schützinger, Preisrichterobmann des Gauverbandes I in Erinnerung, als er von der gelungenen gemeinsamen eineinhalb-jährigen Vorbereitungszeit und dem großartigen Einsatz der Gastgeber, der Trachtler aus Anger berichtete. 

 „Uns verbindet eine langjährige Freundschaft, die mit der heutigen Veranstaltung erneut unterstrichen wird“ mit diesen Worten dankte Michael Hauser, 1. Gauvorstand des Gauverbandes I allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen anlässlich der Siegerehrung. Der spontane Applaus galt auch den Organisatoren, bestehend aus Gauvorplattlern und Dirndlvertreterinnen, Preisrichterobmännern und Preisrichtern, den Auswertern und der Musikgruppen der beiden Gautrachtenverbände. Begeistert und zugleich dankbar zeigte sich Martin Bergner, Festleiter beim 125-jährigen Gründungsfest des Trachtenvereins Anger-Höglwörth. Er unterstrich in seinen Grußworten den hohen Stellenwert des Gauoffenen Preisplattelns der beiden Gauverbände. Martina Huber, Gaudirndlvertreterin des Chiemgau-Alpenverband brachte es mit ihrem Mundart-Gedicht auf den Punkt, als sie beginnend mit den Worten „a Midanand von Gau zu Gau, liabe Leid des is a Schau“ die Zuhörer auf ihrer Seite hatte.  

Großes Starterfeld und sehr gute Leistungen 

Qualifiziert hatten sich die Dirndl, Buam und Gruppen, die bei den vorausgegangenen Preisplatteln der beiden Gauverbände die vorderen Plätze sichern konnten. Über 150 Einzelstarter und zusätzlich 21 Gruppen gingen an den Start, zeigten aufgeteilt in sechs Starterfeldern ihr Können. Auf Nachfrage berichteten einige Preisrichter von einem hohen Leistungsniveau und einer schönen Herausforderung, die während ihrer Beobachtung und der abschließenden Punktevergabe besonders viel Aufmerksamkeit erforderte. Präzises Platteln, Tanzen und Drahn, vor allem beim Gruppenwettbewerb – der Königsdisziplin -, bei dem die jeweils vier Paare synchron auftraten galt es zu bewältigen und die Leistungen auf den Punkt zu bringen. 

Spannung bis zum Schluss

Bei den Dirndln drehte sich mit einer bemerkenswerten Punktzahl von 79,1 auf den 1. Platz Veronika Brandstetter aus Übersee (Chiemgau-Alpenverband). Auf dem 2. Platz folgte Emilie Haßlberger von den Miesenbacher Ruhpolding (GauverbandI). Den 3. Platz erkämpfte sich, Regina Axthammer aus Truchtlaching (Gauverband I).

v.l.n.r. Emilie Haßlberger, Veronika Brandstetter und Regina Axthammer

Bei den Aktiven Buam 1, erplattelte sich den ersten Platz mit 78,6 Punkten Lukas Hiendl aus Feldwies (Chiemgau-Alpenverband). Gefolgt auf dem zweiten Platz Tobias Mühlbacher aus Lauter (Gauverband I). Platz drei ging an Johannes Reiserer aus Hohenaschau (Chiemgau-Alpenverband).

v.l.n.r. Tobias Mühlbacher, Lukas Hiendl und Johannes Reiserer

Den ersten Platz mit 79,5 Punkten bei den Aktiven Buam 2, erkämpfte sich Korbinian Wühr aus Altenmarkt (Gauverband I), gefolgt von Tobias Stolz aus Bernau (Chiemgau-Alpenverband). Franz Weingartner aus Bernau (Chiemgau-Alpenverband) erreichte den dritten Platz. 

v.l.n.r. Tobias Stolz, Korbinian Wehr und Franz Weingartner

Bei der Altersklasse 1 plattelte sich Andreas Rauch aus Atzing (Chiemgau-Alpenverband) mit 39,4 Punkten auf den ersten Platz. Gefolgt von Done Mayer aus Seebruck (Gauverband I). Auf den dritten Platz folgte Andi Hell jun. aus Schleching (Chiemgau-Alpenverband).

v.l.n.r. Done Mayer, Andreas Rauch und Andi Hell jun.

Den ersten Platz mit 39,3 Punkten erzielte bei der Altersklasse 2 Sepp Hamberger aus Sachrang (Chiemgau-Alpenverband). Auf den zweiten Platz plattelte sich Sepp Sieber aus Truchtlaching (Gauverband I) gefolgt auf dem dritten Platz Andreas Auer aus Altenmarkt (Gauverband I).

v.l.n.r. Emilie Sepp Sieber, Sepp hamberger und Andreas Auer

Besonders spannend wurde es bei der Bekanntgabe der Ergebnisse im Gruppenwettbewerb – der Königsdisziplin. Auch hier wurden beginnend mit der Letztplatzierung die Wertungen vorgelesen. Als strahlender Sieger ging die Vierergruppe Lauter 1 mit 77,7 von möglichen 80 Punkten hervor. Mit nur zwei Zehnteln Abstand landete die Gruppe aus Truchtlaching auf Platz zwei. Edelweiß Niederaschau (Chiemgau-Alpenverband) erreichte mit 77 Punkten Platz drei. 

Gruppensieger Lauter I

© Inge Erb, Gaupressewartin Gauverband I

Ergebnisse Gaudrindldrahn und Gruppenpreisplatteln

Ergebnisliste vom diesjährigen Gaudirndldrahn und Gruppenpreisplatteln in Traunstein.

Bericht und Bilder folgen in den nächsten Tagen.

Gaudirndldrahn und Gruppenpreisplatteln vor großem Publikum

Krönender Abschluss beim 135. Gaufest in Traunstein

Traunstein. Die 16 Dirndl, die für die nächsten zwei Jahre der Gaugruppe des Gauverbandes I angehören stehen fest. Es sind die Bestplatzierten des Gaudirndldrahns 2025 in Traunstein, der letzten Veranstaltung des diesjährigen Gautrachtenfestes. 

Sie konnte ihre Leistungen vom letztmaligen Gaudirndldrahn halten: Emilie Haßlberger vom G.T.E.V. „D´Miesenbacher“ Ruhpolding. Mit 79 von 80 möglichen Punkten übernahm sie die Führungsspitze, konnte erneut den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Gestiftet und neu ausgelobt wurde der begehrte Pokal von den Gauvorständen des Gauverbandes I für die beste Leistung des Tages. Platz zwei ging an Regina Axthammer vom G.T.E.V. „D`Alztaler“ Truchtlaching im 78,20 Punkten. Annemarie Anfang vom G.T.E.V. „D`Heutauer“ Heutau erreichte mit 77,85 Punkten Platz drei. 95 Dirndl nahmen beim Gaudirndldrahn teil; eine beständige Anzahl, gut im Mittelfeld, wie Preisrichterobmann Martin Schützinger berichtete, der das Starterfeld seit 1981 statistisch im Blick hat. Ebenso gut auch die beständigen Leistungen, so die einhellige Meinung. Sieben Preisrichter haben mit Argusaugen jedes einzelne Dirndl bei ihrem Auftritt beobachtet und den Preisrichterlinien entsprechend bewertet.  Und dabei geht es ganz genau, ob in der Einzel-, wie auch in der Leistungsbewertung beim Gruppenpreisplatteln.

Knappe Entscheidungen in der Königsdisziplin

Synchrones Tanzen und Platteln, ein perfektes Erscheinungsbild und am Ende starke Nerven. Dies gelang erneut Truchtlaching I beim Gruppenpreisplatteln. Die vier Paare konnten ihre Leistungen aus 2023 sogar noch steigern und gingen am Ende mit 78 Punkten als Sieger hervor. Ihnen dicht auf den Fersen Lauter I, die mit nur 3 Zehnteln Abstand auf Platz 2 landeten. Verbessert hat sich auch die Gruppe aus Altenmarkt. Mussten sie sich bei letzten Mal noch mit dem 4. Platz zufriedengeben, heuer haben sie den Stockerlplatz erreicht: Platz drei für die Gruppe vom G.T.E.V. „Auerbergler“ Altenmakt/Alz mit 77,52 Punkten. 

Gleichzeitig bewährt sich

Erneut fand gleichzeitig im hinteren Teil des großen Festzeltes ein Trachten- und Handwerkermarkt statt. Das Zusammenspiel zwischen Handwerker- und Händlerangeboten und Präsentationen bewährt sich bereits seit einigen Jahren. Auch heuer konnten die Besucher durch den Markt flanieren und sich zeitgleich von den Leistungen auf der Bühne überzeugen. 

„der Knopf macht die Joppe aus“

Er heißt Bernhard Schneider und macht seinem Namen alle Ehre, denn er ist Schneider von Beruf. Stellvertretend für die vielen Handwerker und Lieferanten haben wir den Traunsteiner näher befragt. In zweiter Generation fertigt er in Handarbeit Joppen und Hosen in verschiedenen Ausführungen nach Maß an. 40 Stunden Arbeit vom Abmessen, über die Anfertigung des Schnittes bis hin zu mehreren Anproben stecken in einer maßgeschneiderten Joppe, so Schneider, der auch die passende Herrenhose anfertigt.  Er hat den Beruf des Herrenschneiders als zweite Ausbildung nach der des Industriekaufmanns erlernt und führt ihn mit der nötigen Leidenschaft aus. Er schwärmt dabei von der guten Qualität des Stoffes bis hin zu den Knöpfen, die am Ende jedes Einzelstück zu einem Unikat werden lassen. 

Gemeinsam

Begeistert von den großartigen Leistungen zum Abschluss des 135. Gaufestes zeigten sich auch 1. Gauvorstand Michael Hauser und Festleiter Simon Schreiber. So gab es zum krönenden Abschluss Dank und Anerkennung für das hervorragende Zusammenwirken der Festgemeinschaft Traunstein und allen Beteiligten.

© Inge Erb, Gaupressewartin Gauverband I

hintere Reihe, vlnr:
Martin und Elisabeth Geisreiter (stellv. Gauvorplattler und 1. Dirndlvertreterin), Lindt Sara, Glück Franziska, Kaiser Christina, Scharf Michaela, Aicher Irmi, Weber Sophia, Zenz Regina, Angerer Christina, Donislreiter Johanna, Tobias Mühlbacher (Gauvorplattler)
vordere Reihe, vlnr:
Maschke Sarah, Axthammer Regina, Haßlberger Emilie, Anfang Annemarie, Utzmeier Christina, Aicher Lena, Hundmayer Maria

Fest einer großen Gemeinschaft

Festsonntag beim 135. Gaufest des Gauverbandes I mit farbenfrohem Festzug

Traunstein. Hoamat, Brauchtum, Tradition – drei Worte, die bei Bayerns Trachtlerinnen und Trachtlern die Basis ihrer Überzeugung wiederspiegeln. Dass Gemeinschaftsgeist und der Zusammenhalt in den Vereinen sie alle zusätzlich zu einer großen „Trachtenfamilie“ vereint, demonstrierten sie beim 135. Gaufest Bayerns größten Gautrachtenverbandes, dem Gauverband I. Über 8.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene Trachtlerinnen und Trachtler kamen nach Traunstein, um gemeinsam den Festsonntag, den Jahreshöhepunkt, zu feiern. Der schattige Stadtpark mitten im Stadtkern, ein „Herrgottsfleckerl“ – so die Meinung einiger Gottesdienstbesucher. Den Festgottesdienst zelebrierte Stadtpfarrer Konrad Roider, doch die Predigt hielten er und Peter Bertram, Dekan des evangelisch-lutherischenDekanatsbezirks Traunstein, gemeinsam. Nach dem Evangelium der beiden ungleichen Schwestern Martha und Maria stellten Bertram und Roider fest, dass man ein aktives Leben nicht gegen ein kontemplatives Leben ausspielen sollte, sondern beides muss sich ergänzen. Es braucht Hand und Kopf, die Arbeit und das Feiern. Es gilt im Leben immer offen zu sein und die Talente des Einzelnen anzuerkennen. Dennoch dürfen auch Momente der Ruhe, Momente für Gott nicht fehlen, sonst fehlt die Kraft um das Leben zu gestalten.

Bei uns haben alle Platz, bei uns ist keiner allein

Gauvorstand Michael Hauser würdigt Leistung der Trachtler

Sein Grußwort begann er mit großer Anerkennung für die drei ausrichtenden Vereine, die gemeinsam die Planung des Gaufestes in neun Monaten gemeistert haben. Den darauffolgenden Applaus der Festgemeinde nahm Hauser zum Anlass, direkt die anwesenden Politikvertreter anzusprechen: „Wir sehen hier Frauen und Männer, die mehr tun als ihre Pflicht. ‚Das Ehrenamt stärken‘ hören wir das ganze Jahr, hier erleben wir es“.  Besonders betonte er die Bedeutung der Jugendarbeit und die Leistung der Jugendleiter in den Vereinen: „Ihr gebt der Jugend Halt und Wurzeln, begleitet sie beim Erwachsenwerden, vermittelt unsere Werte.“ Er schloss seine Ansprache mit den Worten „Danke für unsere starke Gemeinschaft. Bei uns Trachtlern haben alle Platz – von den Kindern bis zu unseren Leuten im hohen Alter. Liebe Leute, pack ma weiterhin o – weil’s unsere Sache wert ist.“ 

In Erinnerung bleiben

Begleitet von Prologen ihrer Vortänzerinnen bekamen die drei ausrichtenden Vereine, der G.T.E.V. „D’Gmiadlichn“ Hochbergler e.V., der G.T.E.V. „Eschenwald“ Rettenbach e.V. und der G.T.E.V. „Trauntal“ Traunstein e.V., die als Festgemeinschaft Gaufest Traunstein 2025 Ausrichter des diesjährigen Gaufestes sind, jeweils ein Erinnerungsband überreicht. Gestiftet wurden die Bänder von Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Siegfried Walch, dem ehemaligen Landrat des Landkreises Traunstein und jetzigem Mitglied des Deutschen Bundestages und Dr. Christian Hümmer, Oberbürgermeister und Schirmherrn des Gaufestes in Traunstein.

Bollwerk in aktuellen Stürmen

Alle Grußworte hatten eine Gemeinsamkeit: die schier grenzenlose Anerkennung und der Stolz auf die drei Festvereine und die Stadt Traunstein, die in einer großartigen Gemeinschaftsleistung in neun Monaten ein wunderbares Gaufest organisiert haben. Besondere Freude zeigte Oberbürgermeister Dr. Hümmer, der den Bezug der Bürger zu ihrer Stadt hervorhob. Er setzte nach „Trachtler sein, das ist ein unbeschreibliches Lebensgefühl. Wir Trachtler leben anders, unsere Freiheit lassen wir uns von Spinnern und Extremisten nicht nehmen“. Wie sehr die Trachtler das Bild Bayerns prägen, brachte Landtagspräsidentin Ilse Aigner auf den Punkt. Sie lobte die Trachtler als ein Bollwerk in den aktuellen Stürmen. Landrat Andreas Danzer würdigte mit seinen Worten „ein echter Bayer ist nicht aufgesetzt, der ist gewachsen“ das starke Miteinander für die Heimat in schönster Form.

Staunende Gesichter und viel Applaus zollten die Zuschauer dem farbenfrohen Festzug im Anschluss an den Festgottesdienst. Gemeinsam zogen die Festteilnehmer durch die Altstadt, konnten auf dem Weg zurück in die Festzelte sehen, wo ihre Gastgeber des Gaufestes 2025 beheimatet sind. Dabei zeigte sich Traunstein von seiner schönsten Seite. Lobende Worte gab es von Seiten des 1. Gauvorstandes Michael Hauser für die Versorgung mit Speis und Trank für das Servicepersonal von Schänke, Küche und den vielen Austrägern, die ihre Gäste bewirteten. Begleitet von Ehrtänzen wurde der jährliche Jahreshöhepunkt gebührend gefeiert; ein Jahreshöhepunkt der erneut unter Beweis stellte: gemeinsam gelingt es am besten.

© Inge Erb, Gaupressewartin Gauverband I

„do san guade Leid beinand“

Gauheimatabend 2025 beim 135. Gaufest in Trauntein

Traunstein.  Drei Vereine – drei Plattler: der „Hochbergler“, „Rembocha“ und „Traunstona“, die zum Auftakt des traditionellen Gauheimatabends von Anbeginn zeigten, welch hohen Stellenwert Platteln im Gauverband I, besonders aber in Traunstein und Umgebung einnimmt. Dies unterstrich auch Andreas „Anderl“ Estner, der den Festabend gekonnt und informativ moderierte. Nirgends sei das Platteln so stark vertreten, als im Chiemgau, so Estner weiter, der mit seiner Aussage, „do san guade Leid beinand“ das Publikum zu spontanem Applaus hinriss, sich die zahlreichen Besucher mitgenommen fühlten. Gekonnt, mit Witz und viel Informationen, angefangen von der Wiege der Trachtensache, als vor über 140 Jahren der erste Trachtenverein gegründet wurde, über die Veränderungen der Industrialisierung bis in die Gegenwart führte er durch den kurzweiligen Abend. Eine Gegenwart in seiner schönsten Form mit musikalischen Darbietungen der regionalen Kinder-Ziachgruppe, dem Harfenduo Steiner-Schroll und der Hallgrafen Musikanten aus Bad Reichenhall. Eine schier nicht enden wollende Schar an Kindern und Jugendlichen der drei Traunsteiner Stadtvereine, dem G.T.E.V. „D’Gmiadlichn Hochbergler e.V.“, dem G.T.E.V. „Eschenwald“ Rettenbach e.V. und dem G.T.E.V. „Trauntal“ Traunstein e.V. zeigte beim „Auftanz“, wie es um den Nachwuchs bestellt ist.  Wie stolz die Traunsteiner auf „ihre“ Stadtmusik sind, brachte das Publikum mit Jubelrufen und starkem Applaus zum Ausdruck, als Dr. Christian Hümmer, Oberbürgermeister und Schirmherr des Gaufestes in seinen Grußworten die musikalische Begleitung als Festmusik hervorhob. Die Gaugruppe, bestehend aus den besten Plattlern und Dreherinnen des Gauverbandes bestach gleich mehrmals mit perfekten Auftritten. Vom Gautanz, über den Siegsdorfer-Plattler, dem Jubiläumstanz und dem Marschplattler „Boarisch Hiasl“ zogen sie die begeisterten Blicke auf sich.  Mit der Olympiapolka, die eigens für die Olympiade 1972 kreiert wurde, dem Vachendorfer Plattler und dem Gaujugendtanz zeigte die Gaujugendgruppe ordentlich auf. Auch sie besteht aus Siegern, nämlich diesen, die sich beim jährlichen Gaujugend-Preisplatteln an die Spitze kämpfen konnten. Den krönenden Abschluss nahmen die Aktiven der Gastgeber ein, der Sterntanz, er machte seinem Namen alle Ehre. „Die Berge im Blick, Tradition und Brauchtum im Herzen“ mit diesem Zitat von Ilse Aigner, begrüßte stellvertretender Gauvorstand Alfred Gehmacher die Gäste. Der Gauverband I mit seinen über 41.800 Mitgliedern hat, ebenso wie der Dachverband, der Bayerische Trachtenverband (BTV) seinen Geschäftssitz in Traunstein, worauf man besonders Stolz sei. Der BTV, dem 22 Gauverbände angeschlossen sind, zählt über 160.000 Mitglieder; der stärkste Gauverband ist der Gauverband I. Unter den Gästen auch aus Politik und Gesellschaft auch Gauehrenvorstand Peter Eicher, die Vertreter der Nachbarsgaue, dem Göd, dem Bayerischen Inngau-Trachtenverband, dem Chiemgau-Alpenverband und dem Oberlandler Gauverband. Die Aktivengruppe des G.T.E.V. „Edelweiß“ Reichertsheim und die Aktiven-Gruppe der „Futenseer“ aus Schönau am Königsee zeigten mit dem Gföller-Marsch und dem Zwoasteirer die Verbundenheit zur ausrichtenden Festgemeinschaft Traunstein. Die beiden Vereine machten es möglich, dass Traunstein als Ausrichter des 135. Gaufestes den diesjährigen Jahreshöhepunkt einnimmt. 

Ein Hoch auf das Ehrenamt

Festleiter Simon Schreiber, der in allen drei Vereinen Mitglied ist betonte die Gleichstellung der drei Stadtvereine, die beim „Gaufest Miteinander“, so tatkräftig mitgewirkt haben, dass am Ende gleich acht gleichberechtigte Festleiter, bestehend aus jeweils den beiden Vorsitzenden, ihm und Sepp Kaiser, dem 3. Bürgermeister der Stadt Traunstein gewachsen sind. Auch den Vortänzerinnen und Vorplattlern der Vereine wurde gedankt, denn der Nachwuchs sichert den Fortbestand in den Vereinen. Estner sprach sogar von einer „gewaltigen Leistung“ in der Nachwuchsarbeit.

© Inge Erb, Gaupressewartin Gauverband I

Netzwerk Hospiz und  Kinderkrebshilfe BALU erhalten Spenden

Traunstein. Zum 75. Mal hat sich heuer die traditionelle Trachtenwallfahrt zur Gottesmutter Maria nach Maria Eck (Siegsdorf) gejährt. Mit 2.300 Teilnehmern - einer überaus starken Teilnehmerzahl – haben die Trachtlerinnen und Trachtler, die dem Gauverband I angeschlossen sind gezeigt, wie sehr ihnen das Gedenken an ihre verstorbenen Weggefährten über Generationen am Herzen liegt. Eigens für dieses Wallfahrts-Jubiläum wurden Pilgerbrote gegen Abgabe einer freiwilligen Spende angeboten, die obendrein von der Bäckerei Schubeck aus Ruhpolding gestiftet wurden. „Stattliche 2.800 Euro sind dabei zusammengekommen“, so 1. Gauvorstand Michi Hauser freudig.  Im Beisein von 346 Vereinsvertretern, zahlreichen Ehrengästen und Würdenträgern konnte er im Rahmen der Delegiertenversammlung anlässlich des 135. Gaufestes in Traunstein nun die Spende offiziell überreichen. Je zur Hälfe, also jeweils 1.400 Euro erhielten das Netzwerk Hospiz und die Kinderkrebshilfe BALU. Gelder, die die Bedürftigen gut brauchen können, wie Stephan Bierschneider vom Netzwerk Hospiz in seinen Dankesworten unterstrich. 50 – 80 Personen unterstützt das Netzwerk aktuell in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein. BALU vier Buchstaben, hergeleitet aus den Anfangsbuchstaben Begleitung, Anteilnahme, Lebensmut und Unterstützung verwendet die Gelder für die Kinderkrebshilfe der Landkreise Traunstein, München, Altötting und Rottal/Inn, so Elisabeth Schneider, die ebenso dankbar wie erfreut den Scheck entgegennahm. 

vlnr: Alfred Gehmacher (stellvertretender Gauvorstand), Peter Feldschmidt (Gaukassier), Stephan Bierschneider (Netzwerk Hospiz), Michael Hauser (1. Gauvorstand Gauverband I), Elisabeth Schneider (Kinderkrebshilfe BALU), Florian Niedermaier (stellvertretender Gauvorstand).

Einstimmiger Beschluss: Das Gaufest 2027 findet in Ebersberg statt

Traunstein. Bayerns größtes Gautrachtenfest hält 2027 Einzug in Ebersberg – so der einstimmige Beschluss der Delegiertensitzung, die kürzlich im Rahmen des 135. Gaufestes in Traunstein stattfand. 26 Vereinsmitglieder des G.T.E.V. „Ebrachtaler“ Ebersberg verfolgten die Geschehnisse, durften miterleben, als stellvertretender Gauvorstand, Florian Niedermaier die Bewerbung des Vereins den 346 Delegierten des 117 Vereine starken Gauverbandes I vorgetragen hat. Florian Schechner, 2. Vorstand aus Ebersberg - er wird die Aufgabe des Festleiters übernehmen - unterstrich in einer mündlichen Zusammenfassung das Vorhaben und bestätigte, dass bereits Hilfestellungen anderer Vereine und die Zustimmung von Seiten des Stadtrates vorliegen.  

Seit der Vereinsgründung im Jahre 1922 waren die Ebersberger bereits 1958 und 1996 Ausrichter des jährlichen Jahreshöhepunktes, bei dem am Festsonntag bis zu 8000 Trachtlerinnen und Trachtler teilnehmen. Zeitgleich wird der über 400 Mitglieder starke Verein 2027 sein 105- jähriges Gründungsfest feiern. Zählen können die Ebersberger auf die volle Unterstützung von Seiten der Kreisstadt Ebersberg, wie Ulrich Proske, Ebersbergs 1. Bürgermeister, der den Verein eigens für die Bewerbung nach Traunstein begleitet hat versicherte. Er sprach vor den Delegierten vom hohen Stellenwert, den der örtliche Trachtenverein einnimmt und die Vorfreude auf Bayerns größtes Gautrachtenfest. Proske berichtete von einem guten Miteinander der Ortsvereine und dass man sich stets gegenseitig unterstützt. Die ersten Termine stehen schon fest: der Gauheimatabend mit vorausgehender Delegiertensitzung findet am 17.07. statt. Feierlich wird es am Festsonntag, dem 18.07.2027.  Eine Woche später, also am 25.07.2027 findet das Gaudirndldrahn mit Gruppenpreisplatteln statt. 

Delegiertensitzung, Standkonzert und Totengedenken anlässlich des 135. Gaufestes in Traunstein

Traunstein. „Das 135. Gaufest 2025 in Traunstein ist eröffnet“ – diesen Worten von 1. Gauvorstand, Michael Hauser ging die Begrüßung der 346 Delegierten aus 114 Vereinen, aller Anwesenden, darunter zahlreiche Ehrengäste, vor allem die der Festgemeinschaft Traunstein und dem Gedenken an die Verstorbenen voraus. 

Sepp Kaiser, 3. Bürgermeister der Kreisstadt Traunstein zeigte sich in seinen Grußworten erfreut über den Besuch aller Gäste und über den guten Zusammenhalt der drei Vereine. Er befürwortet den Zusammenschluss mehrerer Vereine zur Ausrichtung eines Gaufestes und bietet von Seiten der Stadt Traunstein gerne an, mit Hinweisen Hilfestellung zu leisten. 

Bericht des Gauvorstandes 

Mit Franz Schubäck vom G.T.E.V. „D´Heulandler“ Törring, Thomas Hilger vom G.T.E.V. „D´Mörntaler“ Peterskirchen und Peter Ober vom G.T.E.V. „D`Falkastoaner“ Inzell sind seit der vergangenen Gaufrühjahrsversammlung drei neue Vorstände in ihr neues Amt gewählt worden. Hauser gratuliert ihnen zur Wahl und freut sich auf gute Zusammenarbeit. 

Zahlreiche Veranstaltungen wurden von unseren Gauvorständen besucht, wie in seinem Bericht weiter zu hören ist:

Bei der diesjährigen Trachtenwallfahrt wurden von außergewöhnlich vielen Pilgern die Bewerbung für Trachtenfeste am Wegrand kritisiert. Vor langer Zeit wurde vereinbart, dies zu unterlassen. Er appelliert, sich auch weiterhin an diese Vereinbarung zu halten. 

Hauser bedankt sich für die stimmigen Fest- und Heimatabende und Trachtenfeste. Die Vereine haben sich von der besten Seite gezeigt und ein gutes Zeugnis für die Trachtensache abgegeben. Auch für die vielen Veranstaltungen in den Vereinen zeigt er großen Respekt und Anerkennung. Man sieht, dass die Trachtensache lebt. Ein weiterer Dank gilt der großartigen Arbeit unserer Sachgebiete im Gauverband I und in den Vereinen. Noch nie waren wir in der Tagespresse sowie in Funk und Fernsehen so präsent, wie in der aktuellen Zeit. Auch die Gau- und die Gaujugendgruppe zeigen sich mit hervorragenden Auftritten. 

Er appelliert erneut, Werbung so zu streuen, dass es der Trachtensache entspricht.

Die immer noch sehr positiven Resonanzen der Aktion „Auf geht’s los ma zamm“ bereiten ihm Freude. Der Gauausschuss hat entschieden, die Aktion in den nächsten Jahren zu wiederholen, wenn es gewünscht ist. 

Angekündigt ist die Aktion Trachtler Verein(t). Sie bietet Hilfestellung für Vereine, die vor Veränderungen stehen, stehen wollen oder gar müssen. Im Herbst läuft sie bei zwei Vereinen an. Dafür konnte Herbert Galler gewonnen werden, der gerne Auskunft erteilt. Er kann auf freiwilliger Basis zu dieser Aktion vertrauensvoll angesprochen werden.  Hauser bittet, dies auch anzunehmen, denn am Ende kann jeder Verein von dieser Aktion profitieren.

Gaujugendpreisplatteln Saaldorf am 21.09.2025:

Gauvorplattler Martin Geisreiter bittet die Vereine, die Anzahl der Begleitpersonen auf dem Anmeldeformular einzutragen und nur Kinder anzumelden, deren Leistungsstand entsprechend gut ist. 

Projekt „Des Ding do“ und Jugendtag Pfaffenhofen/Ilm 2026

Gaujugendvertreter Martin Luger berichtet vom Projekt „Des Ding do“ am 28. September, das mit Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren in Bergen angeboten und durchgeführt wird. Die Einladung mit Anmeldemöglichkeit wird an die Jugendleiter verteilt. 

Weiter erwähnt er den Jugendtag in Pfaffenhofen an der Ilm. Auch hier erfolgt eine Einladung; die Anmeldungen sollen bitte bis 30. September zurückgeschickt werden. 

Gaufest 2026 

Trotz vieler Gespräche, Werbung bei den Gauversammlungen, Gaufeststammtisch mit Präsentation und dem Arbeitskreis Gaufest gibt es keinen Gaufestbewerber für 2026. Somit hat sich der Gauausschuss Gedanken gemacht, was 2026 anstatt des Gaufestes in herkömmlicher Art und Weise vorläufig stattfinden könnte. Ziel ist, das sich der Gauverband mindestens einmal im Jahr trifft. Hauser unterbreitet folgenden Vorschlag: Wie bisher könnte am dritten Juli-Wochenende am Samstag die Delegiertenversammlung, ein Totengedenken und einen Heimatabend in Rosenheim, dem Ort der Gründung unseres Gauverbandes stattfinden. Am Sonntag drauf könnten wir einen Begegnungstag im Freilichtmuseum in Amerang abhalten. Hier wären wir beim Bezirk von Oberbayern zu Gast, der uns auch immer wieder unterstützt. 

Stellvertretender Gauvorstand Alfred Gehmacher stellt vor, wie die Begegnung ausschauen könnte. Der Termin am dritten Juli-Sonntag ist in Amerang frei und dort können gleichzeitig bis zu 2.000 Leute dabei sein. Ein Caterer muss noch gesucht werden. Im Gewerbegebiet gibt es Parkmöglichkeiten und der Eintritt beträgt um die 5 EUR. Dafür spart man sich die Gaufestzeichen. In erster Linie werden die Erwachsenen, die Aktiven Dirndl und Buam eingeladen. Es gibt einen schönen Rundweg von Objekt zu Objekt, in jedem Haus kann man Musik spielen und es kann getanzt und geplattelt werden. Die Sachgebiete können sich präsentieren. Außerdem wird der Werbestand vom BTV und Gauverband I aufgestellt. Der Gauausschuss hat sich einstimmig dafür ausgesprochen. Wenn die jungen Leute ihre Instrumente mitnehmen, wird das ein lebendiger Tag. Die Beteiligung ist freiwillig. In der Gauherbstversammlung soll nochmal darüber gesprochen werden. 

Das Gaupreisplatteln am Wochenende drauf soll in Hörpolding stattfinden. Die Trachtenvereine Truchtlaching und Altenmarkt würden im Rahmen des Burschenfestes in Hörpolding das Preisplatteln organisieren. 

Zum Abschluss wäre Anfang September der alljährliche stattfindende Schützen- und Trachtenzug in Mühldorf statt. Hierzu sind wir sehr herzlich eingeladen. Sein Vorschlag wäre, einen Fahnenblock mit den Vereinen des Gauverbandes I nach dem Vorbild des Trachten- und Schützenzugs in München zu organisieren. Auch diese Beteiligung ist freiwillig. Mühldorf ist mitten in unserem Gauverband. 

Bis zur Herbstversammlung benötigen wir konkrete Zahlen, wer mitmacht, um weiterplanen zu können.

Wir gedenken unserer verstorbenen Weggefährten beim Totengedenken

Ihnen gelten unser Dank und Anerkennung, ihnen haben wir besonders gedacht: den Männern und Frauen, die verstorben sind. Sie haben die Trachtensache geprägt, Werte vorgelebt und an die Folgegenerationen weitergeben. Beispielhaft und stellvertretend für sie alle wurde die Schaffenskraft von Dr. Conrad Adlmaier aus Traunstein, der von 1946 bis 1966 1. Gauvorstand des Gauverbandes I und ab 1956 langjähriger Vorsitzender der Vereinigten Bayerischen Trachtenverbände war hervorgehoben. In seine Zeit viel der Aufbau der Trachtensache nach dem 2. Weltkrieg. 

Ihnen zur Ehre haben wir begleitet von den Worten von Stadtpfarrer Konrad Roider und seinem Kollegen aus der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde, Dekan Peter Bertram in feierlicher Umrahmung Kränze niedergelegt.

Ein herzlicher Dank ergeht an die Stadtmusik Traunstein, die uns schon zuvor beim Stadtkonzert mit ihren Klängen in Empfang genommen haben.   

© Inge Erb

Einladung zur Delegiertenversammlung

„Ein Tag der Sieger: Heute gab es nur Gewinner!“

Prutting: Gebietsvertreter Hans März war sehr erfreut über die hohe Teilnehmerzahl beim diesjährigen Wettbewerb, weshalb dieser auf zwei Tage aufgeteilt wurde. Die Pruttinger Trachtler luden dazu in den Pruttinger Dorfstadl ein. Er freute sich Gaupressewartin Inge Erb und Gaukassier Peter Feldschmidt begrüßen zu dürfen. Der erste Teil fand am Samstag im Pruttinger Dorfstadl statt, wo die Aktiven mit viel Elan und Leidenschaft ihr Können zeigten. Knapp 180 Kinder und Jugendliche aus den 14 verschiedenen Vereinen des Gebiets Simssee, das dem Gauverband I angehört, waren am Sonntag dabei und sorgten für hervorragende Stimmung. Auch fünf Gruppen bei der Jugend und vier bei den Aktiven reihten sich auf, um sich beim Gruppenplatteln zu messen.

Über 220 Teilnehmer an zwei Tagen

Die sieben Preisrichter hatten alle Hände voll zu tun, um die beeindruckenden Leistungen der Aktiven zu bewerten und die besten Platzierungen zu ermitteln. Am Ende des Tages stand der strahlende Sieger fest: Kilian Dobner aus Wasserburg sicherte sich den Titel des Tagesbesten bei den Aktiven mit 77,36 Punkten. Hans März überreichte ihm den Pokal, der von Familie Redl aus Prutting gestiftet wurde. Beim Gruppenplatteln siegte die Gruppe des Almrausch Wasserburg. Ein besonderer Dank gilt hier der Metzgerei Vinzenz Leitner aus Schloßberg, die wunderbare Brotzeitbrettl für die Gruppenteilnehmer als Preise gesponsert hat. 

Besondere Stimmung in besonderen Momenten

Am Sonntag, dem zweiten Teil des Gebietspreisplattelns, waren über die vielen Kinder und Jugendlichen im Pruttinger Dorfstadl am Start. Die Atmosphäre war einfach prima! Die Teilnehmer und Gäste waren bestens gelaunt und feierten gemeinsam die großartigen Leistungen der Kinder und Jugendlichen. Hans März brachte es auf den Punkt: „Heute gab es nur Gewinner und keine Verlierer.“ Diese Worte wurden mit einem besonders großen Applaus belohnt, der durch den Saal hallte. Jeder Teilnehmer wurde beim Aufrufen seines Namens gebührend gefeiert, und der Applaus für alle Platzierten war überwältigend.

Es war ein Tag voller Freude, Gemeinschaft und guter Leistungen, der allen in Erinnerung bleiben wird. Ein großes Dankeschön an alle, die zu diesem wunderbaren Tag beigetragen haben! Die Tagesbeste mit den meisten Punkten war Luzia Kunsler aus Rimsting, die mit 38,88 Punkten glänzte. Der Pokal dafür wurde von der Gemeinde Prutting gestiftet.

© Susi Stocker

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