Gaujugendpreisplatteln 2026 – Anmeldeliste – Anmeldeschluss: 23. August 2026

Ab sofort werden die Anmeldungen für das Gaujugendpreisplatteln am Sonntag 20. September 2026 – Beginn: 9:00 angenommen.

Das Sachgebiet um die Vorplattler bittet um Anmeldung bis spätestens 23. August und weißt zusätzlich darauf hin, dass keine Nachmeldungen möglich sind.

Neu ist die Verwendung einer Exel-Tabelle – bitte dazu das Feld „Herunterladen“ anklicken.

Der Einfachheit halber ist keine Unterschrift nötig; die namentliche Benennung des Jugendleiters ist ausreichend.

Nach dem vollständigen Ausfüllen bitte zurücksenden an: anmeldung@gauverband1.de

Bitte beachten: Die Anmeldung ist nur gültig, wenn auch die Startgebühr innerhalb der Anmeldefrist überwiesen wurde.

Bei Rückfragen bitte gerne an die Vorplattler wenden. Die Kontaktdaten → „Vorstandschaft und Ausschuss“

Wir wünschen eine erfolgreiche Probenarbeit

Gaupreisplatteln 2026 in Hörpolding - Bericht, Bilder und Ergebnisliste

Diese Buam gehören ab sofort für zwei Jahre der Gaugruppe an:

vordere Reihe, von links nach rechts:

Christian Trenker (Auerbergler Altenmarkt/Alz), Seppi Klinger (D`Raschenberger Teisendorf), Anton Hundmayer (D´Heutauer Heutau), Michi Mayer (Siegsdorf), Zeiser Felix (Trauntal Traunstein), Felix Lachenwitzer (Auerbergler Altenmarkt/Alz), Michael Hausmann (D`Raschenberger Teisendorf), Christina Utzmeier (1. Dirndlvertreterin)

hintere Reihe, von links nach rechts:

Martin Schützinger (Preisrichterobmann), Lena Aicher, (2. Dirndlvertreterin), Anton Pletschacher (D´Alztaler Truchtlaching), Andreas Niederbuchner (Nußdorf), Andreas Hunglinger (Nußdorf), Dobner Kilian (Almrausch Wasserburg/Inn), Florian Burghartswieser (Surtal Lauter), Andreas Mader (D´Heutauer Heutau), Simon Mühlbacher (Surtal Lauter), Tobias Mühlbacher (Surtal Lauter), Korbinian Wühr (Auerberger Altenmarkt/Alz), Anton Mayer (stellvertretender Preisrichterobmann)

Hörpolding. Spannung, beste Stimmung unter den Plattlern und Gästen prägten das Gaupreisplatteln 2026 des Gauverbandes I im voll besetzten Festzelt des örtlichen Burschenvereins. Nach einem leistungsstarken ersten Durchgang brachte der Finaldurchgang der fünfzehn Besten der Gruppen Buam I und II die Sieger hervor. Beeindruckend die grandiose Leistung von Korbinian Wühr in der Gruppe Aktive Buam II. Ihm gelang es, sechsmal in Folge die Tageshöchstwertung zu erreichen. Er darf die Trophäe, den Wanderpokal, für immer behalten. „Das gab es noch nie im Gauverband I“, so Preisrichterobmann Martin Schützinger bei der abschließenden Siegerehrung.

Von einem anspruchsvollen Wettbewerb mit Plattler-Leistungen auf hohem Niveau sprach Gauvorplattler Tobias Mühlbacher. Er verwies dabei besonders auf die Leistungen in der Gruppe Buam I der Geburtsjahrgänge 2009 bis 2003, also derer Plattler, die gestärkt vom Gaujugendpreisplatteln kommend in die nächste Altersgruppe wechselten. Zu verdanken sind diese Leistungen dem Einsatz der Vereine, die in ihren Plattlerproben Wissen und Können um Platteln, Drahn und Tanzen erhalten und weitergeben. Mit prüfendem Auge verfolgten die jeweils 7 Preisrichter die Leistungen, um diese am Ende nach dem geltenden Regelwerk zu bewerten. Für zweimal spontanen Applaus sorgten die Worte von Gauvorstand Michi Hauser, der von einer Herzensangelegenheit für ihn persönlich sprach. „Ich freue mich und bin stolz, Gauvorstand zu sein und danke allen Dirndln und Buam für das fleißige Proben, die gezeigten Spitzenleistungen und das schöne Miteinander hier in Hörpolding“, so Hauser weiter.

Doppelte Freude beim G.T.E.V. „Auerbergler“ Altenmarkt/Alz

Felix Lachenwitzer, ebenso wie Korbinian Wühr Mitglied bei den Altenmarkter Trachtlern, machte mit seinem Sieg in der Gruppe Aktive Buam I das Siegerduo komplett. Sie beide gehören ab sofort neben vierzehn weiteren Buam für zwei Jahre der Gaugruppe an. Denn alle zwei Jahre sind in Abwechslung mit den Dirndln und dem Gruppenwettbewerb die Buam an der Reihe.

De Goaß ist hoaß®

Möglich machten das Gaupreisplatteln mit bester Zeltatmosphäre der Burschenverein Hörpolding und die ausrichtenden Vereine, der G.T.E.V. „Auerbergler“ Altenmarkt/Alz und der G.T.E.V. „D`Alztaler“ Truchtlaching. Natürlich durfte die „Goaß“ als gerne gesehener Gast nicht fehlen. Sie mischte sich abschließend unter die Sieger auf der Bühne.

An dieser Stelle auch ein herzlicher Dank an die Schloßbrauerei Stein, die unsere Gaugruppe zu einer exklusiven Brauereiführung mit anschließendem Umtrunk eingeladen hat.

© Inge Erb, Gaupressewartin Gauverband I

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https://br.de/s/7xgNzSQ

Gautag: Besondere Ehrung, Ernennung zum Gauehrenmitglied und Verabschiedung ausgeschiedener Gauausschuss-Mitglieder

Rosenheim. Der Gautag im Herzen von Rosenheim bot den passenden Rahmen, um uns bei den ausscheidenden Gauausschuss-Mitgliedern für ihre Verdienste zu bedanken. Gemeinsam blicken wir auf viele schöne, unvergessliche Momente zurück. Während der Gauversammlung durften die Delegierten aus den angeschlossenen Mitgliedsvereinen Zeitzeugen der Worte der Laudatoren werden. Alle Ausscheidenden erhielten das große Gauzeichen und Erinnerungsgaben.

Hans Schaberl, Gebietsvertreter von 2007 bis 2026 wird Gauehrenmitglied

„I bin scho do“ diese Worte von Hans Schaberl bleiben 1. Gauvorstand Michi Hauser ganz besonders in Erinnerung; wohl deshalb wurden diese auch die Einleitung der Laudatio. Da zu sein für die Belange des Gauverbandes, der Vereine und die Trachtensache – die Stärken von Hans Schaberl, so Hauser weiter. Er erinnerte auch an seine leidenschaftlichen Fürsprachen, in denen er stets betonte: “reden muss man miteinander, reden bringt die Leute zusammen“, Plädoyers, die fehlen werden im Gauausschuss, so Hauser weiterführend. Weder Krankheit noch sein Amt als 1. Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen-Westerham hielten Schaberl davon ab, das Amt des Gebietsvertreters pflichtbewusst auszuführen und dabei immer hinter dem Gauverband zu stehen. Zustimmung und Applaus, vor allem von den Mitgliedern des Gebietes Mangfall, die sich respektvoll von ihren Plätzen erhoben, gab es zum Abschluss, als Hauser als eine der Stärken Schaberls die Ehrungen für langjährige Vereinsmitglieder erwähnte. Dank gab es auch für Elisabeth Schaberl. Als Ehefrau von Hans begleitete sie ihn bei vielen Anlässen und sorgte bei so mancher Gauausschuss-Sitzung für eine gute Brotzeit.

Gerhard Maier, 25 Jahre Standartenträger bei der Trachtenwallfahrt

Mit großer Sorgfalt geprägt von Pflichtbewusstsein und mit Stolz hat Gerhard Maier nun schon 25 Jahre in Folge unsere Gaustandarte von Siegsdorf aus auf den Egger Berg zur Mutter Gottes nach Maria Eck anlässlich unserer jährlichen Trachtenwallfahrt getragen. Selbst in den Corona-Jahren war die Standarte anwesend, als still und mit nur wenigen Zeitzeugen der Gottesdienst gefeiert wurde. Der Fahnenschrank, in dem die beiden Gaustandarten, Bänder und die Geschmeide wohl behütet aufbewahrt werden, wurde von ihm ausgestattet. Auch seiner Frau Margit wurde gedankt; sie erhielt einen Blumenstrauß.

Florian Niedermaier, stellvertretender Gauvorstand von 2021 bis 2026

„Es ist eine große Leistung, in jungen Jahren das Amt eines Gauvorstandes zu übernehmen“, so 1. Gauvorstand Michi Hauser, der den Weitblick für den kompletten Gauverband durch Niedermaier hervorhob. Es sei dem Flori leichtgefallen, die Denkweise über uns alle zu spannen, mit Sachverstand und den Erfahrungen als Vorstand beim Trachtenverein Riedering zu versehen. Bewiesen habe sich Niedermaier auch mit tragfähigen, geschätzten Meinungen, selbst bei schwierigen Fragen. Als fleißige Person, mit jugendlichem Schwung sei er nicht nur bei uns Trachtlern gefragt. „Flori“, nicht nur guter Kollege, sondern auch Freund, kann sein Amt leider nicht mehr ausführen. Ein „Vergelt´s Gott“ für seine und die Unterstützung seiner Frau auch an dieser Stelle.

Elisabeth Babinger, stellvertretende Gaujugendvertreterin 2023 bis 2026

„Kinder und Jugendliche sind oft wie ein Sack voll Flöhe, da braucht es Nerven wie Drahtseile“ mit diesen Worten leitete stellvertretender Gauvorstand Hans März die Lobesworte auf „Lisi“ ein. Dabei erwähnte er auch die organisatorischen Aufgaben im Sachgebiet der Gaujugend, betonte die Wichtigkeit, unseren Nachwuchs – die Kinder – als Basis für unseren Fortbestand gut organisiert aufgehoben zu wissen. Kinder, Jugendliche, die dazugehörigen Jugendleiter und Vorstände in den Vereinen für ihre Arbeit zu begeistern und einzufangen; alles Aufgaben, die Elisabeth Babinger mit Bravour meisterte, so März weiter. Mit Ausdauer und Durchsetzungsvermögen habe sie sich um die Bearbeitung und die Einforderung des Jugenderhebungsbogens gekümmert. Doch Nachdruck und ihr unverwechselbares Lächeln haben sie erfolgreich ans Ziel geführt.Für ihre Arbeit und die Unterstützung durch ihren Mann Robert ein herzlicher Dank.

Werner Gromes, Betreuer des Werbestandes von 2021 bis 2026

Bei Versammlungen, Gründungsfesten, Gaufesten, Ausstellungen und vielem mehr, der Werbestand unseres Gauverbandes ist stets gut vertreten und permanent gut bestückt. Dass dies nicht selbstverständlich ist, brachte stellvertretender Gauvorstand Hans März in der Laudatio für Werner Gromes auf den Punkt. Er hob dabei die Verfügbarkeit aller Artikel und die Verlässlichkeit von Gromes hervor. Viele Kilometer sei er gefahren, stets habe man sich auf ihn blind und ohne viel reden verlassen können. Als Dank und Anerkennung erhielt er eine Urkunde und seine Frau für Rückhalt und Unterstützung einen Blumenstrauß überreicht.

Rupert Rothmayer, Kassenrevisor von 2011 bis 2026

„Wenn´s ums Geld geht, da hört die Freundschaft auf, so sagt man. Dass das nicht so sein muss, hat uns Rupert Rothmayer vorgemacht“ – so die einleitenden Worte von stellvertretendem Gauvorstand Hans März bei der Verabschiedung Rothmayers. Er beschrieb ihn als geradlinigen Zeitgenossen, der seine Meinung im positiven Sinn vertritt, der es nicht scheut, vor der Gauversammlung an das Mikrofon zu gehen und gut überlegte und durchaus konstruktive Anregungen vorzubringt. Als Revisor habe er seinen berechtigten Platz gefunden, so März weiter. Die jährliche Prüfung der Gaukassen ist eine anspruchsvolle Arbeit und bedarf den Überblick zu behalten, was Rothmayer stets gelang. Auch ihm wurde als Dank eine Urkunde überreicht.

Hans Hogger, Gebietsvertreter im Gebiet Rupertiwinkel von 2014 bis 2026

Er bringt es mit wenigen, sehr klaren Worten auf den Punkt: Hans Hogger, dem Laudator Alfred Gehmacher (stellvertretender Gauvorstand) nach 12 Jahren im Amt des Gebietsvertreters im Gebiet Rupertiwinkel dankte. Von 2014 bis zum Frühjahr 2026 habe er sich vorbildlich um die Vereine im Gebiet gekümmert und deren Anliegen in den Gauausschuss eingebracht. Hogger hatte klare Vorstellungen, was Tracht und Gauverband ausmacht und war immer da, wenn Arbeiten anstanden oder Veranstaltungen von Vereinen und Verbänden besucht werden mussten, so Gehmacher weiter. Ein Markenzeichen „seines“ Gebietes wurden die Aktivitäten übers Jahr, die außerhalb der Gauveranstaltungen gepflegt und von Hogger organisiert wurden. Das Gaufest 2023 in Teisendorf, bei dem Hans Hogger die Aufgabe des Festleiters übernahm, und seine Tätigkeit als Preisrichter bei vielen Preisplatteln, Gaujugend- und Gaupreisplatteln sind weitere Beispiele seiner Schaffenskraft. Elisabeth Hogger, die ihrem Ehemann stets den Rücken freihielt, erhielt als Dank einen Blumenstrauß.

Tamara Stocker (geb. McCuish), 1. Dirndlvertreterin 2017 bis 2023 und Leiterin der Gaujugendgruppe von 2023 – 2026

„Gauverband I – damit bringt man nicht nur unverfälschtes Brauchtum und saubere Trachten, sondern auch Platteln, Drehen und Tanzen lernen mit viel Freude, Ehrgeiz und Präzision in Verbindung. Es ist eine Freude, wenn man den schneidigen Dirndln und Buam dabei zuschauen kann. In Perfektion zeigen das immer wieder unsere Gaujugend- und Gaugruppe“, so die einleitenden Worte Gehmachers, bei der Verlesung der Laudatio für Tamara Stocker. Tamara war eine feste Größe und stellte sich für weitere Verbandarbeit zur Verfügung, so Gehmacher weiter. Jugendarbeit, die Freude aber auch Herausforderungen für die Leitung von Jugendgruppen mit sich bringt, habe sie mit ihrer freundlichen, bestimmten Art mit Bravour gemeistert. Dabei ist es ihr gelungen, eine hervorragende Beziehung zu den Mitgliedern der Gruppen aufzubauen, war Ansprechpartnerin in allen Lebenssituationen ungeachtet von Freud oder Leid. Gehmacher erinnerte an die Weihe unserer neuen Standarte beim Gaufest 2024 in Westerham, bei der Tamara das Amt der Fahnenbraut übernahm. Zustimmung in Form von reichlich Applaus kam aus den Reihen der Versammlung, als Gehmacher von höchstem Respekt für die trachtlerische Lebensleistung sprach und sich für die großartige Unterstützung unseres Verbandes über die vielen Jahren hinweg bedankte.

Sepp Zollner, stellvertretender Gauvorplattler von 2012 bis 2017, Gauvorplattler von 2017 bis 2021, Leiter Gaujugendgruppe 2021 - 2026

„Das Wichtigste bei einem Vorplattler ist nicht, dass er alle Preisplatteln gewinnt, sondern es versteht, eine Gruppe zu motivieren und ein Gemeinsamkeitsgefühl erzeugt, um das Miteinander zu pflegen“.  Mit diesen Worten Zollners, die kürzlich bei einem Gespräch zum Thema Vorplattler und Leiter Gaujugend Inhalt waren, stimmte stellvertretender Gauvorstand Alfred Gehmacher die Versammlung auf die Verabschiedung Zollners ein. Sepp Zollner habe diesen -  seinen Leitzsatz - auf das Beste gelebt. Unter seiner Führung sei immer eine harmonische und hochmotivierte Gruppe entstanden, er habe für die Jugend stets die passenden Worte gefunden und galt durch klare Ansagen für alle als Vorbild. Vorausschauend zeigte sich Gehmacher zuversichtlich, dass Sepp der Trachtensache treu bleibt und bekundete die Hoffnung, dass sich Zollner in einer neuen Funktion einbringe. Mit höchstem Respekt für seine trachtlerische Lebensleistung, die großartige Unterstützung des Gauverbandes, hieß es auch für Sepp Zollner: ein aufrichtiges „Vergelt´s Gott“ für Deine Arbeit, Deinen Einsatz.

(c) Inge Erb, Gaupressewartin Gauverband I

Gemeinschaft in ihrer schönsten Form

Gauverband I feiert fröhlichen Gautag in seiner Gründerstadt

Rosenheim. Oberbürgermeister Abuzar Erdogan begrüßte als Schirmherr des Gautages die Trachtler und Zuschauer in „Rosenheims Wohnzimmer“, auf dem Max-Josefs-Platz. Er verglich die liebgewonnenen Menschen in einem Wohnzimmer mit dem Zusammenkommen des Gauverbandes in seiner Gründerstadt und spannte den Bogen mit der Feststellung: „die Trachtler und ich als Oberbürgermeister, wir alle arbeiten für die gemeinsame Heimat“.

Während in der AuerBräu Festhalle zeitgleich die Delegiertenversammlung des Gauverbandes stattfand, präsentierten sich Kinder, Jugendliche und Aktive des Gauverbandes I am Max-Josefs-Platz. Abwechslungsreiche Auftritte, ein begeistertes Publikum und am Ende ein fulminanter Gemeinschaftsauftritt ergaben ein überwältigendes Bild. So bunt wie die verschiedenen Trachten waren auch die Darbietungen. Plattler, Mühlradl, Auftanz und vieles mehr gab es zu bestaunen.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner: „Ihr Trachtler seid heute die Hauptattraktion“

Improvisationstalent bewiesen Verantwortliche und Teilnehmer, als spontan der krönende Abschluss, der Gemeinschaftsauftritt, dem nahenden Gewitterschauer angepasst und vorgezogen werden musste. Am Ende wurde genau dieser Gemeinschaftsauftritt ein zweites Mal zum Besten gegeben, damit sich alle jungen Trachtler vor „ihrer“ Schirmherrin der neuen Standarte des Verbandes gebührend präsentieren konnten. Trotz ihres straffen Terminplanes ließ es sich Ilse Aigner nicht nehmen, sich spontan unter die Hauptakteure des Tages, die Trachtlerjugend, zu mischen.

Ihr schafft es nicht…

Wette verloren! So das vermeintlich traurige Fazit, stand doch zu Beginn der Planungen um den Gautag die Herausforderung durch Ilse Aigner: der Gauverband I schaffe es nicht, sich mit 1000 Nachwuchstrachtlern gemeinsam tanzend und plattelnd auf dem Max-Josefs-Platz zu präsentieren. Bayerns Landtagspräsidentin ging zwar als Siegerin hervor. Mitgerissen von den Eindrücken des Tages, gehen die Trachtler aber als moralischer Sieger um den Wetteinsatz hervor, so der Tenor von Ilse Aigner und 1. Gauvorstand Michi Hauser. Zwei riesengroße Kreise tanzender junger Trachtler, die den Max-Josefs-Platz ausfüllten, eine perfekte Moderation von Gaumusikwart Markus Gromes und jubelnde Zuschauer: Bilder und Eindrücke unvergesslicher Art.

Riesengroßes Interesse an Trachtler-Videos

Miteinander und Füreinander – das Motto um den Gautag fand mit der Siegerehrung um die besten Beiträge beim vorausgegangenen Instagram-Beitragswettbewerb einen weiteren Höhepunkt. Knapp 1,2 Millionen Aufrufe zählten die zehn veröffentlichten Beiträge, die allesamt die gestellte Aufgabe „zeigt in einem kurzen Video, was die Trachtensache so besonders macht“ mit Bravur gemeistert hatten. Klarer Sieger dabei: das Video aus Peterskirchen, gefolgt von denen aus Endorf und Westerham. Die Siegervereine erhielten jeweils einen Geldpreis, mit dem ein anonymer Spender ihre Kreativität gebührend belohnte. Die Verantwortlichen im Verband sind sich einig: im Bereich der sozialen Medien hätte es keine bessere Darstellung um die Trachtensache geben können.

Fahnenzug und Totengedenken

Angeführt von der Musikkapelle Bad Endorf ging es unter Begleitung der Gaustandarte, gefolgt von den Vereinsfahnen einiger Mitgliedsvereine des Gauverbandes I und derer der beiden weiteren Trachtenvereine der Stadt Rosenheim (Alt Rosenheim und Innviertler Rosenheim) vom Max-Josefs-Platz aus zum Mahnmal des Friedens. Der gebürtige Rosenheimer, Domkapitular Monsignore Thomas Schlichting, zelebrierte dort das würdevolle Gedenken. Stellvertretend für alle verstorbenen Trachtlerinnen und Trachtler wurden von 1. Gauvorstand Michi Hauser die Namen der letztverstorbenen Mitglieder der drei Stadtvereine und die der verstorbenen Gauvorstände unseres Verbandes vorgetragen.

Ein Festabend für alle

Den Auftakt bildete ein lautstarker Gemeinschaftsplattler, gefolgt von Brauchtumstänzen. Mit dem Jubiläumstanz der Gaugruppe des Gauverbandes zu Ehren von Ilse Aigner wurde die Wetteinlösung bestätigt. Die Landtagspräsidentin zeigte sich dankbar für dieses große Geschenk und betonte: „heute ist ein echter Festtag für mich als stolze Trachtlerin“. Wie sehr die große Gemeinschaft der Rosenheimer Trachtenvereine gelebt wird, zeigte die Rosenheimer Trachtenjugend im Verbund der drei Stadtvereine bei der gemeinsamen Kreuzpolka auf. Die Ziachmusi von Stamm I, die Außergebirg Musikanten und die Musikkapelle Bad Endorf gaben musikalisch beim Festabend den Ton an. Die Gaugruppe des Paten der neuen Gaustandarte, des Bayerischen Inngautrachtenverbandes, beteiligte sich ebenso wie die Gebietsgruppe des Gebietes Simssee und die Gaujugendgruppe, beide aus den Kreisen des Gastgebers. Mit ihrem Festtanz sorgte die Aktivengruppe der D’Jenbachtaler Bad Feilnbach für den krönenden Abschluss des Festabends, der in seiner Gesamtheit Bayerns Trachtenkultur von ihrer schönsten Seite zeigte.

© Sachgebiet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Monika Loferer und Inge Erb

Delegierte des Gauverbandes I kamen in Rosenheim zusammen

„Zukunft Ehrenamt“ – so nennt sich der regionale Arbeitskreis, in dem 1. Gauvorstand Michi Hauser angehört. Mitgliedergewinnung und Vorstandschaftsnachfolge waren kürzlich das Thema, so Hauser, der sich gemeinsam mit weiteren Organisationen und Vereinen der Thematik angenommen hat. Begleitet wurde er von Gauehrenmitglied Herbert Galler, der sich außerdem beim Projekt „Trachtler vereint“ bei Handlungs- und Redebedarf zur Hilfestellung anbietet. Hauser bot den über 300 Delegierten an, sich bei ihm und/oder Galler zu melden, um die Angebote in Anspruch zu nehmen. „Die vielen Gespräche in der Lokalpolitik zeigen ihre positive Wirkung“, so Hauser weiter, denn die Zahl der Security-Personen bei Festen könne im Vergleich zu den letzten Jahren wesentlich reduziert werden. Er bittet um Mitteilung, sollten Hürden mit Verwaltungen auftreten, um daraus resultierend für die Zukunft entsprechend reagieren zu können. Es habe sich eine entsetzliche Angst in den Köpfen vieler, die ein Gau- bzw. Vereinsfest feiern wollen eingeschlichen. Um dieser Angst entgegenzuwirken möchte er in den Gebieten Treffen veranstalten, bei denen alle interessierten Vereinsmitglieder, die Vertreter des Festleiterstammtisches und der Politik zusammenkommen um darüber zu diskutieren. Denn es gelte, den Schwierigkeiten im Ehrenamt entgegenzuwirken und den Aufschwung in den Vereinen voran zu treiben. Er lobte die Durchführung der bisherigen Veranstaltungen in den Vereinen, Fest- und Heimatabende sowie Trachtenfeste, bei denen sich die Vereine von ihrer besten Seite zeigten und ein gutes Zeugnis für die Trachtensache abgaben. Übereinkunft bestand bei der Überarbeitung der Gaufestvereinbarung; die Änderungsvorschläge wurden von der Versammlung angenommen. Weitere Termine sind: das Gaupreisplatteln am 26. Juli im Festzelt in Hörpolding organisiert von den Trachtenvereinen Altenmarkt und Truchtlaching, das Gaujugendpreisplatteln in Saaldorf am 20. September und die Gauherbstversammlung am 23. Oktober in Prutting. Die Einladungen zur „Brauchtumsbäckerei“ am 10. und 11. Oktober werden zeitnah verschickt, so Sachgebietsleiterin Marianne Heidenthaler, die außerdem ab dem kommenden August eine Fotoaktion zum „Foto des Monats“ ankündigte, um die Siegerbilder ab 2028 zu veröffentlichen. Einstimmig bestätigt wurde die Wahl von Alois Huber zum Gebietsvertreter im Gebiet Mangfall. Er ist seit 25 Jahren Fahnenbegleiter, Aushilfsfähnrich und seit 2011 stellvertretender Kassier beim G.T.E.V. „D´Jenbachtaler“ Feilnbach, so Huber bei seiner Vorstellung.

Die Gespräche, für die Folgejahre Gaufeste in gewohnter Form auszurichten, vor allem den Veranstaltern die Angst davor zu nehmen, werden unaufhörlich weitergeführt, so Gauvorstand Hauser. Weiter berichtet er, dass sich für 2028 ein möglicher Ausrichter bemüht. Da noch Klärungsbedarf besteht, wurde vereinbart, dass der mögliche Bewerber die offizielle Bewerbung auf die Gauherbstversammlung in Prutting verlegt. „Als sich hier in Rosenheim beim Centralfest des Jahres 1890 die Trachtenvereine erstmals zu einem Gauverband zusammenschlossen, entstand weit mehr als eine neue Organisationsform. Es war der Beginn einer Bewegung, die sich dem Erhalt unserer Trachten, unserer Mundart und unserer gelebten Heimatkultur verschrieb. Dass Rosenheim heute als eine Wiege der bayerischen Trachtenbewegung gilt, gründet auf diesem historischen Ereignis, dessen Wirkung bis in unsere Zeit spürbar ist“ so Rosenheims Oberbürgermeister und Schirmherr Abuzar Erdogan einleitend bei seinen Begrüßungsworten. Er unterstrich das Motto – dem Tag der Gemeinschaft - des „Gautages“ und hob das besondere Miteinander aller Generationen getragen von gegenseitigem Respekt hervor. Voller Freude verwies er auf die Auftritte der Kinder, Jugendlichen und Aktiven auf dem Max-Josefs-Platz und dem bevorstehenden Gauheimatabend mit vorausgehendem Fahnenzug zum Mahnmal des Friedens mit Totenehrung.

Mit dem Wunsch auf einen harmonischen Verlauf, unvergesslichen Begegnungen und vielen Augenblicken echter bayerischer Lebensfreude beschloss und lag er abschließend goldrichtig. Dazu mehr in den nachfolgenden Berichten. © Inge Erb, Gaupressewartin

Startliste Gaupreisplatteln 2026 in Hörpolding

Einladung zur Delegiertenversammlung am Samstag, 18.07.2026 - 13:00 Uhr

Gautag am Sa., 18.07.26 in Rosenheim / Information und Anmeldebogen

Filmen, posten, gewinnen! - der Instagram-Wettbewerb zum Gautag

Instagram - für viele unter uns ein liebgewordenes Medium.

Wie in der Jugendleiterversammlung angekündigt, haben wir heute ein ganz besonderes Angebot für Euch, bei dem Geldpreise für Unternehmungen mit Euren Kindern, Jugendlichen und Aktiven gewonnen werden können.

Alle Kinder-, Jugend- und Aktivengruppen sind herzlich eingeladen mitzumachen, beim Beitragswettbewerb, der ab sofort startet.

Zeigt, was unsere Trachtensache so besonders macht – mit einem kreativen, selbstgedrehten kurzen Werbevideo in eurer sauberen Probentracht. Wenn es der Anlass zulässt, natürlich auch gerne in Festtracht.

Ob lustig, traditionell, heimatverbunden oder voller Aktion –

🎶 Tanzen, Platteln, Dirndldrahn, Gemeinschaft, Brauchtum, Freude – hinterlegt mit der zu uns Trachtlern passenden Musik.

Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

→ dann ab damit auf Insta

→ gauverband_1 als Collab-Partner einladen

→ die Aufrufzahl wird digital/elektronisch gezählt – es zählt also Euere Kreativität

→ die Siegerehrung findet am „Gautag“, unserem Tag der Begegnung, dem 18. Juli 2026 auf dem Max-Josefs-Platz statt. Der Preis wird von Gaujugendleiter Martin Luger feierlich und vor großem Publikum übergeben.

→ die Gewinner müssen am Gautag anwesend sein

Stichtag und somit Ende der Einsendungen ist Sonntag, der 12. Juli 2026 - 18.00 Uhr.

Beiträge, die mit unpassender Musik unterlegt sind, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Das gibt es für die Beiträge mit den meisten Aufrufen zu gewinnen:

- 1. Preis 500,00 €

- 2. Preis 300,00 €

- 3. Preis 200,00 €

Wir freuen uns auf Eure Beiträge und unvergessliche Momente beim "Gautag 2026" im Herzen von Rosenheim.

Mit trachtlerischen Grüßen

Vorstandschaft und Gauausschuss

Ergebnisse der Gaupreisplatteln, -dirndldrahn und Gruppenpreisplatteln bis 2025