Gebietspreiswatten im Gebiet Rupertiwinkel

Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich die Trachtenvereine des Gebietes Rupertiwinkel kurz nach Jahresbeginn zum Gebietspreiswatten im Braugasthof Alte Post in Teisendorf treffen.

Gebietsvertreter Hans Hogger konnte heuer erneut 104 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 14 Vereinen begrüßen.

Nach der Auslosung des ersten Durchganges spielten jeweils zwei Spieler für den gleichen Verein an insgesamt 26 Tischen. Heuer wurde wieder nach fünf Spielen neu zusammen gelost und noch einmal die gleiche Anzahl an Spielen absolviert.

Nach vielen spannenden Spielen stand das Ergebnis fest. Es wurde sehr spannend, da die besten Paarungen wieder sehr eng zusammen lagen.

Den ersten Platz sicherte sich in diesem Jahr Martin Schuhbeck und Stefan Häusl aus Teisendorf, die alle zehn Spiele gewinnen konnten und zudem 49 Gesamtpunkte erzielten. Somit sicherte sich des Trachtenverein Teisendorf zum dritten Mal die Watterscheibe, die somit, wie die Vorgängerscheibe, wieder in ihren Besitz übergeht. Auf dem 2. Platz mit ebenfalls 10 gewonnenen Spielen und 46 Gesamtpunkten folgten Sepp Hiebl und Heini Hogger aus Teisendorf. Dritter wurden mit 7 gewonnen Spielen und 50 Gesamtpunkten Sebastian Zollhauser und Hans Strehhuber aus Neukirchen.

Der Wirt Marcel Janitzer spendierte der letztplatzierten Paarung vom Trachtenverein Laufen mit den Spielern Alexander Hainz und Simon Hainz, die keins ihrer Spiele für sich entscheiden konnten, eine Schneiderbrotzeit. Gebietsvertreter Hogger bedankte sich abschließend bei der Brauerei Wieninger und dem Wirt für die Unterstützung bei den ersten drei Preise. Zudem dankte er den Teilnehmern für ihr Kommen. Da Hans Hogger und Christian Hainz ihre Ämter im Frühjahr niederlegen hoffen sie trotzdem, dass Franz Schwaiger, der künftig das Amt des Gebietsvertreters übernehmen wird, nächstes Jahr wieder alle und vielleicht sogar wieder ein paar mehr begrüßen kann.

Bild: Christian Hainz

Gebietsvertreter Hans Hogger (Mitte) mit den Gewinnern Stefan Häusl und Martin Schuhbeck (von links)

Zum Gedenken an den hl. Rupert

Zum Gedenken an den hl. Rupert trafen sich die Trachtler aus den verschiedenen Vereinen im Rupertiwinkel zu einer Gedenkmesse in der Kirche Maria Geburt in Palling.

Der Trachtenverein D´Stoabergler Palling organisierte heuer den Gottesdienst zum Fest des hl. Rupert. Pater Ivo zelebrierte die Messe zum Gedenken an den Hl. Rupert. Die Familienmusi Zenz begleitet von Barbara Jahner auf der Geige umrahmte den Gottesdienst mit ihren Gesangs- und Instrumentalstücken sehr feierlich.

Pater Ivo ging in seinem Gottesdienst in kurzen und treffenden Worten auf die aktuelle Sehnsucht nach Frieden ein. Die Trachtler treffen sich nun schon seit 2017 zu dem von Gebietsvertreter Hans Hogger initiierten Gottesdienst. Hogger war dies ein echtes Anliegen, da der Rupertiwinkel das einzige Gebiet im Gauverband I ist, das nach dem örtlichen Gebietsheiligen benannt ist und das Andenken vor allen auf österreichischer Seite gebührend gefeiert wird. Zudem so Hogger soll dieser Gottesdienst auch ein Dank sein, dass die Trachtler bei ihren Ausrückungen das ganze Jahr über mit dem entsprechenden Segen unterwegs sind und immer gut heimkehren. Dass sich der Gedanke von Hans Hogger längst in die Tat umgesetzt hat zeigte wiederum die überaus große Teilnahme der Trachtler aus dem gesamten Rupertiwinkel an diesem Gedenkgottesdienst.

Nach dem Gottesdienst kehrten die Trachtler anschließend noch im Probenraum der Pallinger Trachtler ein, wo sie hervorragend mit Speis und Trank und köstlichem Kuchen verwöhnt wurden.

Gebietsvertreter Hans Hogger freute sich über die zahlreiche Teilnahme und die wiederholte Durchführung des Gottesdienstes an unseren Gebietsheiligen. Zudem dankte er dem Trachtenverein Palling unter der Führung von Schorsch Hartl für die Organisation.

Die Familienmusik Zens mit Barbara Jahner und Pater Ivo

Bericht und Bild: Christian Hainz

Junge Trachtler aus dem Rupertiwinkel messen sich beim Gebietsjugendpreisplatteln

Christina Irlacher und Seppi Reitschuh sind die Tagesbesten

Die Dirndl und Buam aus dem Gebiet Rupertiwinkel trafen sich wieder zum Gebietsjugendpreisplatteln in der Lodronhalle in Lampoding. Dort wurden sie von den Trachtlern aus Roth-Kirchanschöring schon erwartet und den ganzen Tag bestens verköstigt. Gebietsvertreter Hans Hogger dankte in seiner Begrüßung dem Trachtenverein Roth-Kirchanschöring mit seiner Mannschaft für die Ausrichtung dieser Veranstaltung. Der Bürgermeister der Gemeinde Hans-Jörg Birner begrüßte ebenfalls die vielen Teilnehmer und zeigte sich erfreut über die Veranstaltung in seiner Gemeinde.

Insgesamt hatten sich heuer 225 Dirndln und Buam zum Wettbewerb angemeldet, was das Interesse an der Veranstaltung erneut unterstrich. Natürlich waren auch Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde und viele weitere Besucher gekommen, um sich die Brauchtumsveranstaltung anzusehen und die Teilnehmer zu unterstützen. Als Preisrichter waren Vanessa McCuish, Anna Weber, Willy Weber, Done Mayer, Hans Gastager, Christian Greisberger und Franz Edfelder gekommen. Schon die Jüngsten waren begeistert bei der Sache und zeigten sehr ansprechend ihr Können beim „Platteln“ und „Drahn“. 

Schon um 9:30 Uhr begannen die Buam IV mit dem Platteln, gefolgt von den Dirndln IV und bis um etwa 15:30 Uhr ging es sozusagen Schlag auf Schlag, auf Schenkel und Schuhsohlen, bis auch die Kleinsten, die Buam und Dirndln der Klasse Ia und die Gruppen mit dem Platteln und Drahn fertig waren.

Gespannt warteten dann alle auf ihre Platzierungen, für die sie ein Hutzeichen und die besten drei jeder Altersklasse zusätzlich einen Pokal erhielten.

Um die Kinder nicht mehr länger auf die Folter zu spannen, führte Hans Hogger mit Gebietsschriftführer Christian Hainz die Siegerehrung durch. Hans Hogger bedankte sich dabei nochmal bei allen Sponsoren des Preisplattelns, die es weiterhin ermöglichen den Wettbewerb mit moderaten Startgebühren und doch entsprechenden Preisen durchführen zu können.

Freudig kamen die Kinder auf die Bühne und nahmen die Preise für Ihre gezeigten Leistungen in Empfang. Die beste Gesamtwertung im Wettbewerb bei den Dirndln erzielte heuer Christina Irlacher aus Palling mit 38,0 Punkten. Bei den Buam sicherte sich Seppi Reitschuh aus Neukirchen mit 38,48 Punkten die beste Wertung. Beide bekamen dafür einen extra Pokal überreicht.

Das Gruppenpreisplatteln konnte die Gruppe aus Teisendorf, vor Waging und Neukirchen für sich entscheiden.

Text: Christian Hainz

Bilder: Maxi Hainz

Trachtenvorstände informieren sich über den ehemaligen Flughafen

Ainring/Rupertiwinkel. Vorstandsmitglieder der Trachtenvereine aus dem Rupertiwinkel trafen sich am Samstag beim Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring/Mitterfelden. Dort wurden sie von Fred Müller-Romminger empfangen, um die Geschichte des ehemals dort befindlichen Flughafens zu erfahren. In den Räumlichkeiten der "Polizeischule" erklärte er den Trachtlerinnen und Trachtlern, wie es zur Errichtung des Flughafens kam und wie er im dritten Reich genutzt wurde. Mit seinem enormen Wissen über diese Zeit konnte Müller-Romminger sehr anschaulich darstellen, wie sich die Anlage im Laufe der Zeit zum Forschungsflughafen entwickelte. Beeindruckt zeigten sich die Gäste über die technischen Entwicklungen, die hier ihre erprobt wurden. Dazu gehörten beispielsweise Start- und Landetechniken, das Schleppen in der Luft oder Bergrettungsflüge. Auch Flugrekorde wurden in dieser Zeit aufgestellt. Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus wurde der dann ehemalige Flughafen als "Displaced-Persons-Camp" genutzt und war für viele vertriebene Juden eine zumindest vorübergehende Heimat. Auf dem Gelände entwickelte sich später der jetzige Ortsteil Mitterfelden. 

Im Namen der Teilnehmer überreichte Bernahrd Dusch, Vorstand des GTEV "Edelweiß" Hammerau-Ainring, an Fred Müller-Romminger ein geschnitztes Edelweiß mit einer Widmung und ein Starkbier als symbolischen Dank für die Einblicke in die heimische Geschichte. 

Anschließend kehrten die Teilnehmer noch im Gasthaus Doppler in Adelstetten ein, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Unterhalten wurden sie von der Ainringer Stubn-Musi der Hammerau-Ainringer Trachtler."

Junge Trachtler singen und musizieren beim 8. Gebietsjugendhoagart

Die Kinder und Jugendliche aus den Trachtenvereinen des Gebiets Rupertiwinkel trafen sich am Sonntagvormittag in Leobendorf um den 8. Kinder- und Jugendmusihoagart zu gestalten. Gebietsvertreter Hans Hogger freute sich so viele Mitwirkende wieder begrüßen zu können. Der vollgefüllte Saal des Gasthauses bestätigte auch wieder das große Interesse an der Veranstaltung. 

Durch das Programm führte wieder in gekonnter Manier Vroni Maier vom Trachtenverein Waging. Locker und fröhlich erzählte sie mit ihren teils selbst geschriebenen Gedichten, über den Frühling, den Schmetterling und die Vorzüge unseres Rupertiwinkels. Mit Fingerspitzengefühl und Humor stellten sie die teilnehmenden Gruppen vor und ließ diese von sich selbst erzählen. Für Vroni Maier ist es immer wieder das Schönste an der Veranstaltung, dass jeder eine Bühne bekommt und vorspielen darf, egal wie alt sie sind oder wie lange das Instrument schon gespielt wird. 

Den Auftakt machten „De Schneidigen“ mit Hansi Schauer, der bereits als Ziachsolist in den vergangenen Jahren aufgetreten war und wieder seine Freunde Matthäus Wallner-Mayer (Trompete), Sebastian Nebot (Tuba) und Simon Rosenegger (Tenorhorn) mitgebracht hatte, zusammen spielte die Gruppe schwungvoll auf und machten ihrem Namen alle Ehre.

Die jüngsten Teilnehmer mit den Schwestern Lena und Katharina Wimmer aus Teisendorf, die heuer in Begleitung Ihrer Mutter Monika auf der Harfe wieder lustige Lieder zum Besten gaben, gehörten ebenfalls wiederholt zum Programm.  

Ebenfalls aus Teisendorf kam das Gitarrentrio mit Michaela Seidenfuß, Eva Schnellinger und Katharina Wimmer, die auch hier ihr Können unter Beweis stellte. 

Mit viel Gefühl zeigten Miriam Wimschmid auf dem Hackbrett, begleitet von Ihrer Mutter Evi auf der Harfe, ihr musikalisches Können.

Der Hoagart bewies abermals, dass die Ziach im Rupertiwinkel ein sehr verbreitetes Musikinstrument ist. Die „Hosei Dirndl´n z´Weildorf“ mit Alina und Martina Schaider spielten sauber und sehr schwungvoll auf der Ziach zusammen. Bei der Ainringer Stubnmusi wurden auch Martin Bader und Stefan Steiner auf ihrer Ziach von Melina Dusch und Maria Bader mit Hackbrett und Gitarre begleitet. Als Geschwistermusi Wolferstetter aus Palling begleitete Bernadette Wolferstetter auf der Harfe ihren Bruder Leonhard auf der Ziach und dem Tenorhorn. Ihr jüngster Bruder Johannes ließ es sich nicht nehmen auch bei einem Stück sein Können mit den beiden älteren Geschwistern zu zeigen. 

Beim Hoagart konnten auch heuer wieder eine neue Gruppe begrüßt werden. Die „Bugglkratzer-Musi“ aus Palling mit den Geschwisterpaaren Lenze und Anna-Maria Huber, sowie Moritz und Felix Wolferstetter sangen und spielten die vier jungen Musikanten schneidig ihre Lieder. Lenze Huber stellte auch die Gruppe und ihren Namen vor und fragte frei ins Publikum, woher sie denn meinen, dass der Name der Gruppe kommt? Die Antwort war ganz einfach, „bugglkratzen“ tut gut und ist „schee“, wie auch ihre Musik.

So wurde ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm zusammengestellt und der Vormittag verging wie im Flug. Trotz der Ankündigung, dass nicht die Perfektion, sondern die Freude am Musizieren im Vordergrund stehen wurde ein breites Spektrum an verschiedensten Stücken aufgeführt. Zum Abschluss bedankte sich Hans Hogger zunächst bei Vroni Maier für ihre Begleitung durchs Programm und bei allen Musikanten für ihre Teilnahme. Ebenfalls dankte er den Eltern, da Musikunterricht neben dem finanziellen Aufwand auch einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Jeder Mitwirkende bekam als kleines Dankeschön ein geschnitztes Edelweiß bzw. eine Cordonett Blume. Hogger freute sich sehr darüber, dass die Veranstaltung wieder mal so viel Zuspruch erhielt, denn das Musizieren gehört genau auch wie das Platteln, Dirndldrahn und Tanzen zu unserer Trachtensache. Zudem dankte er seiner Frau Elisabeth und Gebietsschriftführer Christian Hainz für die eingespielte Unterstützung, sowie beim anwesenden Gaumusikwart Markus Gromes und dem Wirt für die Unterstützung der Veranstaltung, die nicht selbstverständlich ist.

Katrin Riess und Claudia Hainz gewinnen Watterscheibe 

Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich die Trachtenvereine des Gebietes Rupertiwinkel kurz nach Jahresbeginn zum Gebietspreiswatten im Braugasthof Alte Post in Teisendorf treffen.

Gebietsvertreter Hans Hogger konnte heuer erneut 88 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Vereinen begrüßen.

Nach der Auslosung des ersten Durchganges spielten jeweils zwei Spieler für den gleichen Verein an insgesamt 22 Tischen. Heuer wurde wieder nach fünf Spielen neu zusammen gelost und noch einmal die gleiche Anzahl an Spielen absolviert.

Nach vielen spannenden Spielen stand das Ergebnis fest. Es wurde sehr spannend, da die besten Paarungen wieder sehr eng zusammen lagen. 

Den ersten Platz sicherte sich in diesem Jahr erstmals ein reines Frauenteam mit Katrin Riess und Claudia Hainz, die alle zehn Spiele gewinnen konnten. Somit sicherte sich des Trachtenverein Schönram auch einen Platz auf der Watterscheibe und den Besitz bis zum nächsten Jahr. Auf dem 2. Platz mit 9 gewonnenen Spielen folgten Sepp Hiebl und Heini Hogger aus Teisendorf. Dritter wurden mit 8 gewonnen Spielen und 48 Punkten Schorsch und Seppe Klinger ebenfalls aus Teisendorf. 

Der Wirt Marcel Janitzer spendierte der letztplatzierten Paarung vom Trachtenverein Waging mit den Spielern Andreas Kaiser und Simone Gebhard, die keins ihrer Spiele für sich entscheiden konnten, eine Schneiderbrotzeit.Gebietsvertreter Hogger bedankte sich abschließend bei der Brauerei Wieninger und dem Wirt für die Unterstützung bei den ersten drei Preise. Zudem dankte er den Teilnehmern für ihr Kommen und hofft nächstes Jahr wieder alle und vielleicht sogar wieder ein paar mehr begrüßen zu können. 

Gebietsvertreter Hans Hogger mit den Gewinnerinnen Claudia Hainz und Katrin Riess(von links)