Honau/Obing. Drei Tage lang stand im Amalienhof Volksmusik und Volkslied für Kinder und Jugendliche auf dem Programm. Nach dem großen Erfolg aus 2025 ging das Angebot heuer in eine nächste Runde. Markus Gromes, Sachgebietsleiter für Volksmusik und Volkslied im Gautrachtenverband I konnte dafür Magdalena und Klaus Winkler gewinnen. Beide arbeiten seit mehreren Jahren im Sachgebiet mit und verfügen über fundiertes musikalisches Fachwissen. „Sie haben dem Seminar neues Leben geschenkt und treiben es mit einer unbeschreiblichen Leidenschaft voran“, so Gromes, der das Seminar in den Händen des Ehepaars bestens aufgehoben weiß. Lobende Worte gab es auch von Seiten der Eltern und der Dozenten, die die perfekte Organisation des musikalischen Wochenendes hervorhoben.
„I bin do, du bist do – wer ist denn heid sunst no do?“ Mit diesen Worten begann das gemeinsame Singen der Sieben- bis Vierzehnjährigen. Und da waren nicht nur sie, sondern auch eine Gruppe singfreudiger Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Ob Jodler, bekannte Kinder- und Volkslieder, die Begeisterung der Gitarrenlehrerin und Fachkraft für elementares Musizieren der pädagogischen Hochschule Innsbruck, Sabrina Ecker sprang wie der spruchwörtliche Funke auf die Kinder über. Schnell verlor der Sängernachwuchs die anfängliche Scheu, nahm die spielerisch übermittelte Atemtechnik an und konnte am Ende überzeugend Stimme und Körpersprache in das vorgetragene Lied übernehmen.

Harfe, Trompete, Gitarre & Co.
Einzel- und Gruppenunterricht für die jungen Musikantinnen und Musikanten gab es von den Dozenten Moritz Demer, Franz Tradler, Maria Kaiser, Peter Freiwang, Matthias Weyerer sowie Magdalena und Klaus Winkler. Sie alle sind leidenschaftliche, erfahrene Musikanten, oder konnten gar die Leidenschaft zum Beruf werden lassen. Ihnen gelang es, wertvolle Tipps für Saiten-, Blech- und Holzblasinstrumente zu vermitteln, zu verfeinern und zu vertiefen. Eifer und Ehrgeiz der Seminarteilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei schon vor den Probenräumen hörbar, ebenso wie die Steigerungen ihrer Leistungen.

Klingender Abschluss
Der krönende Abschluss des dreitägigen Volksmusikseminars war wie zu erwarten das gemeinsame Vorspielen vor den Eltern und Teilnehmern. Denn Ziel des Organisationsduos, der Eheleute Winkler und der Dozenten ist es, Können, Wünsche und Ziele der Seminarteilnehmer so umzusetzen, dass am Ende alle Kursteilnehmer ihr erlerntes Wissen anwenden können.
© Inge Erb, Gaupressewartin Gauverband I
