Kirchanschöring: „es gäd dahi“ berichtet Andreas Heidenthaler, Festleiter beim bevorstehenden 71. Rupertigau-Preisschnalzen, dem Höhepunkt der Schnalzersaison während der Aufbauarbeiten des Festzeltes. Er und viele fleißige Helfer haben alle Hände voll zu tun, um am Wochenende 7. und 8. Februar zunächst die Gäste und bei den abschließenden Siegerehrungen die aktiven Schnalzerinnen und Schnalzer von „drent“ und „herent“ zu bewirten. Eigens dafür werden die Gastgeber, der G.T.E.V. „Edelweiß“ Roth-Kirchanschöring ein beheiztes Festzelt an der Leobendorfer Straße aufstellen. „Auf 2.250 Quadratmetern Zeltfläche halten wir für 2.000 Personen einen warmen Ort mit bester Bewirtung bereit, der nur wenige Meter von der Schnalzwiese entfernt ist“, so Heidenthaler.
Erneuter Anmelderekord
„Heuer haben sich zu diesem regionalen Großereignis 93 Jugend- und 155 Allgemeinpassen angemeldet“, so Rudi Roider, 1. Vorsitzender der Schnalzervereinigung Rupertiwinkel e. V. Er verkündet damit einen erneuten Anmelderekord an beiden Tagen. Am Samstag misst sich der Nachwuchs, der ab 10:00 Uhr empfangen wird. Begrüßung und Grußworte der Ehrengäste stehen ab 11:30 auf dem Programm, ehe ab 12:00 das Preisschnalzen beginnen kann. Die Preisverteilung beginnt pünktlich um 16:00 Uhr und findet im Festzelt statt. Herzlich Willkommen in Kirchanschöring heißt es am darauffolgenden Sonntag, den 8.2. für die Allgemein-Schnalzerpassen, die ab 9:00 Uhr empfangen werden. Auch hier folgen die Begrüßung und Grußworte der Ehrengäste. Beginn ist 10:30 Uhr, also eine Stunde früher als am Samstag, um den Zeitplan einzuhalten. Wer kann die hervorragenden Platzierungen des Vorjahres wiederholen? kann an die Leistungen bei den vorausgegangenen Gemeinde- und Gebietsschnalzen angeknüpft werden? Spannung ist also ab 11:00 Uhr garantiert, wenn die „Großen“ Schnalzer ihr Bestes geben. Ebenso Spannung verspricht die Preisverteilung, die ab 18:00 Uhr im Festzelt den Sieger kürt. Für alle Passen – Jugend und Allgemein – gibt es zur Erinnerung wieder einen der begehrten Krüge; auf die Sieger wartet obendrein die Wandergoaßl, ein Erinnerungsstück, dass für das kommende Jahr an ihren Triumpf erinnert.
Der kurze Weg zur Schnalzerwiese
Wie der Veranstalter bekannt gibt, sind reichlich Parkplätze rund um das Festgelände vorhanden. Neben einer aussagefähigen Beschilderung stehen Gästen und Schnalzern die örtliche Feuerwehr zur Seite, um sie hilfestellend zu den Parkflächen zu leiten.
© Inge Erb, Gaupressewartin Gauverband I
Bildnachweis: Andreas Wimmer, Inge Erb


